Wildeshausen, Hatten, Großenkneten und Ganderkesee setzten Kontaktverfolgung ein

Mit der Luca-App in die Rathäuser

Nutzen die Luca-App: Wirtschaftsförderer Claus Marx und Bürgermeister Jens Kuraschinski (v.l.).
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Nutzen die Luca-App: Wirtschaftsförderer Claus Marx und Bürgermeister Jens Kuraschinski (v.l.).

Landkreis – Ab sofort setzt die Wildeshauser Stadtverwaltung die Luca-App ein, um die Nachverfolgung entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen der Corona-Verordnung zu optimieren. Die App wird sowohl im Stadthaus als auch im historischen Rathaus eingesetzt, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Weitere Einsatzorte können darüber hinaus kurzfristig generiert werden.

Besucher können beim Betreten der Gebäude den ausgehängten QR-Code mit ihrem Smartphone einscannen, nachdem sie die Luca-App installiert und sich registriert haben. Beim Verlassen der Gebäude bucht das System den Besucher automatisch wieder aus, die Besucherdaten werden verschlüsselt gespeichert. „Im Fall einer Infektion würde sich das Gesundheitsamt bei der Stadt melden und um Freigabe der Daten bitten“, erklärt Bürgermeister Jens Kuraschinski.

„Die App sollte aus den vorgenannten Gründen auch von Gewerbetreibenden eingesetzt werden“, schlägt der Wirtschaftsförderer der Stadt, Claus Marx, vor.

Technisch einfache Lösung

Auch in den Gemeinden Hatten, Großenkneten und Ganderkesee sowie im Kreishaus ist der Zutritt per App möglich. „Wir möchten in diesen Zeiten Vereinfachungen anbieten und setzen deshalb auch hier auf technisch einfache Lösungen. Auch wenn die Diskussionen rund um die Nutzung von Apps kritisch stattfinden, setzen wir auf die Möglichkeit der zugelassenen Nutzung“, so Bürgermeister Christian Pundt. Wer kein Smartphone besitze, könne sich natürlich weiterhin handschriftlich registrieren.

An sechs Standorten in der Gemeinde Ganderkesee

In Ganderkesee kommt die App im Bürgerbüro, im großen Sitzungssaal, in der Rathausverwaltung, der regioVHS, der Gemeindebücherei und der Außenstelle in Bookholzberg zum Einsatz. An den sechs Standorten können Besucher mit ihrem Smartphone und der App einchecken.

„Bislang musste für jeden Besuch ein Erfassungsbogen auf Papier ausgefüllt werden, der dann drei Wochen lang aufbewahrt wird“, erläutert Gemeindesprecher Hauke Gruhn. Bei Infektionen könne das Gesundheitsamt, das für die Rückverfolgung zuständig sei, dann die Herausgabe der entsprechenden Kontaktdaten anfordern. Die Papier-Variante bleibe alternativ auch erhalten.

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