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Wildeshauserin stirbt mit Corona

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Von: Dierk Rohdenburg

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Ab März auch im Landkreis Oldenburg verfügbar: der Proteinimpfstoff von Novavex.
Ab März auch im Landkreis Oldenburg verfügbar: der Proteinimpfstoff von Novavex. © dpa

Landkreis – Im Landkreis Oldenburg gibt es einen weiteren Todesfall, der im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steht. Die verstorbene 73-jährige Frau wohnte nach Angaben der Kreisverwaltung von Montag in Wildeshausen.

Damit erhöht sich die Gesamtzahl der covid-assoziierten Todesfälle im Landkreis Oldenburg auf 131. Gegenüber Freitag wurden dort 445 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. In Wildeshausen gab es 114 positive Tests, in Ganderkesee 76, in Wardenburg 65, in Großenkneten 64, in Hude 44, in Dötlingen 30, in Harpstedt 27 und in Hatten 25.

Aktuell sind im Landkreis 1 399 mit dem Coronavirus infizierte Personen registriert. In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 1 929 Menschen. Die meisten Infektionen gibt es im Umfeld von Schulen sowie Kindertagesstätten. Dort sind 275 Fälle registriert. Die übrigen Infektionen sind diffus verteilt. Die kumulative Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 1 036,8 pro 100 000 Einwohner.

Ab März Impfungen mit Novavex möglich

Menschen, die den mRNA-Impfstoffen von Biontech und Moderna kritisch gegenüberstehen, haben ab März auch im Landkreis Oldenburg die Möglichkeit zu Impfungen mit dem Proteinimpfstoff Novavax. Ursprünglich, so Dr. Leonhard Hamschmidt, ärztlicher Leiter des Gesundheitsamtes in Wildeshausen, war der Landkreis davon ausgegangen, dass zentral der Bedarf in den Einrichtungen ermittelt und dann vom Gesundheitsamt ans Land weitergegeben wird. Nun aber müssen sich die Einrichtungen ebenso wie andere Impfwillige dafür telefonisch unter 0800/9988665 auf die Warteliste des Landes setzen lassen.

„Nach der Anzahl der eingegangenen Anmeldungen pro Postleitzahl wird der Impfstoff vom Land entsprechend auf die Städte und Kommunen verteilt“, berichtet Hamschmidt, der aber erst für die Zeit vom 6. bis 8. März mit den ersten Lieferungen rechnet.

Zahl der Impfungen ist deutlich zurückgegangen

Der Landkreis hofft, durch die Proteinimpfstoff-Alternative viele derzeit Unentschlossene doch noch zu einer Corona-Schutzimpfung zu bewegen. Ziel müsse es sein, die Quote weiter zu erhöhen.

Die Zahl der Impfungen ist nach Angaben von Hamschmidt in den vergangenen Tagen deutlich zurückgegangen. Problematisch sei es, wenn gebuchte Termine bei den Impfteams nicht abgesagt würden. Das gelte gleichermaßen für Erwachsene wie Kinder. Da sich aber beispielsweise bei dem Impfstoff von Moderna 20 Dosen in einer Ampulle befinden, könnten am Ende des Tages viele Dosen übrig bleiben, wenn es an weiteren Impfwilligen fehlt. Diese würden zumeist vernichtet.

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