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Minister Björn Thümler eröffnet „Digitale Erlebniswelt“ in Wildeshausen

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Von: Ove Bornholt

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Hoher Besuch: Kultusminister Björn Thümler (links) im Gespräch mit Berufsschülern aus Wildeshausen. Die BBS kooperieren mit der „Digitalen Erlebniswelt“.
Hoher Besuch: Minister Björn Thümler (links) im Gespräch mit Berufsschülern aus Wildeshausen. Die BBS kooperieren mit der „Digitalen Erlebniswelt“. © bor

Die „Digitale Erlebniswelt“ an der Westerstraße in Wildeshausen ist eröffnet. Das Angebot lädt zum Ausprobieren neuer Technik ein.

Wildeshausen – Die „Digitale Erlebniswelt“ an der Westerstraße in Wildeshausen ist am Donnerstagvormittag offiziell eröffnet worden. Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU), dessen Behörde die Einrichtung maßgeblich gefördert hat, war dazu in die Kreisstadt gekommen. „Die Möglichkeiten der Digitalisierung verändern unser Leben total“, sagte er. Mit dem Projekt sollten die digitalen Kompetenzen der Menschen verbessert werden. „Wildeshausen ist mit der Erlebniswelt niedersachsenweit führend“, lobte Thümler.

Das hat auch mit Torsten Timm zu tun. Der Wildeshauser kam mit der Bundeswehr in die Kreisstadt, ist nun im Ruhestand und versucht seit Jahren, die Digitalisierung voranzubringen. Grund dafür ist die „erbärmliche Medienkompetenz in Deutschland. Das Schlimmste ist, dass die Leute nicht wissen, dass sie es nicht können“, sagte Timm bei der Eröffnung. Die Erlebniswelt solle die Menschen neugierig machen, sie begeistern und letztendlich befähigen. Dabei komme es gar nicht so sehr auf technische Details an. „Um ein Auto zu fahren, muss ich nicht wissen, wie die Einspritzanlage funktioniert.“ An der Westerstraße könnten die Besucher künftig vorbeikommen und allerlei technisches Gerät einfach mal ausprobieren.

Wer möchte, kann einen Roboter bauen, Virtual-Reality-Brillen testen oder neue Tricks am Smartphone lernen.
Wer möchte, kann einen Roboter bauen, Virtual-Reality-Brillen testen oder neue Tricks am Smartphone lernen. © bor

In der Tat ist die Bandbreite groß: vom Roboter bauen über Virtual-Reality-Brillen bis hin zu Tricks rund ums Smartphone gibt es einiges anzuschauen. Und es können auch jede Menge Fragen gestellt werden. Knackpunkt sind allerdings noch die Öffnungszeiten: Denn für eine ausgedehnte Betreuung hat die Volkshochschule, die das Vorhaben lokal umgesetzt hat, zu wenig Personal. Und die Versuche, bei der Stadt und dem Landkreis an Gelder zu kommen, waren bisher nicht erfolgreich. „Der Landrat hat angedeutet, es könnte was gehen“, machte Thümler aber Mut.

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