Björn Thümler (CDU) besucht Alexanderkirche

Minister hat 20. 000 Euro für die neue Orgel dabei

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Franz Duin vom Orgelförderverein, Landrat Carsten Harings, Pastor Markus Löwe, Bürgermeister Jens Kuraschinski, Minister Björn Thümler und der Landtagsabgeordnete Karl-Heinz Bley (beide CDU, von links) beim Besuch der Alexanderkirche.

Wildeshausen - Von Ove Bornholt. Damit hatte niemand gerechnet: Björn Thümler, CDU-Wissenschafts- und Kulturminister des Landes Niedersachsen, hat 20 000 Euro für die Freilegung der Rosette in der Wildeshauser Alexanderkirche zugesagt. Er besuchte das Gotteshaus am Dienstagabend auf Einladung seines Parteifreundes Karl-Heinz Bley.

Die Alexanderkirche hat in ihrer langen Geschichte schon so manches gesehen, aber dieser Tage ist wirklich eine Menge los: Vergangene Woche verlegten Techniker Kabel und machten das Gotteshaus fit fürs Fernsehen, am Sonntag konnte sich dann ganz Deutschland im ZDF davon überzeugen, wie schmuck das Gotteshaus ist, und nun schaute auch noch ein Minister mit Spendierhosen vorbei.

Mit Thümlers 20 000 Euro hat der Orgelförderverein etwas mehr als 710 000 Euro beisammen. Einige Mitglieder waren am Dienstagabend schon so euphorisch, dass sie daran dachten, den Neubau der Orgel, in dessen Zuge die Rosette frei gelegt wird, in Auftrag zu geben.

Bevor Thümler seine Förderzusage machte, hatten Franz Duin vom Orgelförderverein und Pastor Markus Löwe ihn ausführlich über die Kleuker-Orgel informiert. Diese befinde sich in einem „desolaten Zustand“, nahm der Geistliche kein Blatt vor den Mund.

Pastor Markus Löwe (links) informiert Minister Björn Thümler (rechts) über die Eigenheiten der Alexanderkirche.

Während des Gesprächs zeigte sich, dass Thümler durchaus im Thema ist. Kein Wunder, befindet sich sein Wohnhaus in Berne doch nur einen Steinwurf von der St.-Ägidius-Kirche entfernt. Auch dort müsse die Orgel grunderneuert werden, so der Minister. Er habe durchaus gemerkt, dass das Wildeshauser Exemplar so seine Probleme habe. Manchmal sei sie kaum zu hören. Dem konnte Organist Ralf Grössler nur beipflichten. Dennoch handele es sich bei dem Gotteshaus „unbestritten um eine tolle Kirche“, betonte Thümler.

Und mit einer neuen Orgel, die es offenbar wert ist, bezuschusst zu werden. Thümler äußerte sein Bedauern, dass das Land kein Orgelförderprogramm hat. Aber man sei dabei, das zu ändern. Darauf muss die Wildeshauser Neuerwerbung aber wahrscheinlich nicht mehr warten.

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