Beeindruckende Projekte der Realschüler

Miniaturwelten und das Leben in einem Steinzeithaus

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Interessante Miniaturwelten hatten Schüler des neunten und zehnten Jahrgangs erstellt.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Von Miniaturwelten bis zum englischen Theater, und von der Steinzeit bis zum Geocaching – überaus vielfältig war die Projektwoche der Wildeshauser Realschule gestaltet, die am Donnerstag mit einer großen Präsentation zu Ende gegangen ist. Schnell wurde dem Betrachter klar, dass sich sämtliche Jahrgänge drei Tage lang mächtig ins Zeug gelegt hatten, um etwas Ansprechendes auf die Beine zu stellen.

„Da es sich um den ersten Durchgang seit einigen Jahren handelt, konnten die Kollegen frei entscheiden, welche Inhalte angeboten werden“, erzählten die Projektkoordinatoren Marcus Schwoll und Thorsten Plogmann. So sei auch nach eigenen Interessen und Neigungen entschieden worden: „Ist die Präsentation in diesem Jahr noch von Schülern für Schüler, so ist es durchaus denkbar, sie in den kommenden Jahren in ein offenes Schulfest einzubinden.“ „Mit der Entscheidung, in regelmäßigen Abständen bei uns eine Projektwoche auf die Beine zu stellen, haben wir unser Schulprogramm sowie die -qualität um einen hervorragenden Punkt erweitert. Das haben die Projekttage und die eindrucksvollen Ergebnisse gezeigt“, fügte Schulleiter Jan Pössel an.

Leon präsentierte uns Szenen aus der Steinzeit.

Mit Miniaturwelten hatten sich Schüler des neunten und zehnten Jahrgangs beschäftigt. Detailgetreu waren von einer Szene des Films „Freitag der 13.“ über Weltraummissionen bis hin zu einer Reisplantage interessante Aufbauten zu sehen. Ebenfalls aus dem neunten und zehnten Jahrgang stammte das Projekt „Ausbildungs- und Praktikumsplätze in Wildeshausen“. An der Präsentation in Form einer Mappe war zu sehen, dass sich die Jugendlichen sehr viel Arbeit gemacht hatten, um dieses nachhaltige Projekt zum Abschluss zu führen. So erzählten Leonie Voigt, Rike Hollmann und Michelle Beier, dass sie mit sieben Gruppen etwa 60 Firmen in Wildeshausen und Umgebung aufgesucht hätten: „Wir haben mit den Geschäftsführungen gesprochen, um zu erfahren, ob Ausbildungsplätze angeboten werden.“ Zudem seien kleine Interviews mit Auszubildenden geführt worden: „Eine detaillierte Auflistung der Unternehmen können Interessierte bei uns bekommen.“

Eintauchen in die Steinzeit war für Schüler des fünften und sechsten Jahrgangs angesagt. „Das war sehr interessant“, erzählte der elfjährige Leon-Alexander. Die Gruppe war nicht nur im Museum in Oldenburg und auf dem Pes-truper Gräberfeld, sondern hat sich auch aktiv mit der Steinzeit beschäftigt. „Wir haben am Modell eines Hauses gebaut, wie es in der Jungsteinzeit zwei bis drei Familien Platz geboten hat“, so der Schüler. So seien Seitenwände aus Holz, Stroh und Ton entstanden: „Damals wurde dafür aber Lehm verwendet. Außerdem haben wir Gefäße aus Ton hergestellt.“

Leonie Voigt, Rike Hollmann und Michelle Beier (von links) mit ihrer Ausbildungsstellen-Präsentation.

Die Lehrerinnen Ulrike Stölting und Maria Brackland hatten sich mit Schülern des siebten und achten Jahrgangs mit Geocaching beschäftigt und einige Ergebnisse auf Fotos dokumentiert: „Wir waren in ganz Wildeshausen unterwegs, die Kinder hatten ihren Spaß daran.“

Unter der Leitung von Lehrerin Henrike von Handorf hatten sich Neunt- und Zehntklässler dafür entschieden, einen Imagefilm über ihre Schule zu drehen, der auf die Homepage gestellt werden soll. Und das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen: Kurzinterviews mit der Schulleitung sowie einigen Schülern stellen komprimiert das Leben an der Schule dar. „Der Film dauert gut fünf Minuten und ist gut gelungen“, so die Lehrerin.

Es würde den Rahmen sprengen, über jedes Projekt zu berichten. Fakt ist, dass viele Themen aufgegriffen wurden – bis hin zu Religion, Migration und Toleranz.

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