Vakanz an der Führungsspitze beendet

Michael Haake übernimmt Vorsitz des DRK in Wildeshausen

Engagieren sich für das DRK: Reiner Alberts (wiedergewählter Schatzmeister, von links), Michael Venzke (Kreisverbandsvorstand), Michael Haake (neuer erster Vorsitzender), Marcel Hollinden (wiedergewählter zweiter Vorsitzender), Gerd-Jürgen Jacobs (Ehrung für 55 Jahre Mitgliedschaft) und Markus Pohlmann (stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter).
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Engagieren sich für das DRK: Reiner Alberts (wiedergewählter Schatzmeister, von links), Michael Venzke (Kreisverbandsvorstand), Michael Haake (neuer erster Vorsitzender), Marcel Hollinden (wiedergewählter zweiter Vorsitzender), Gerd-Jürgen Jacobs (Ehrung für 55 Jahre Mitgliedschaft) und Markus Pohlmann (stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter).

Der DRK-Ortsverein Wildeshausen-Dötlingen hat mit Michael Haake einen neuen Vorsitzenden. Damit ist die Vakanz an der Führungsspitze beendet.

Der Ortsverein Wildeshausen-Dötlingen des DRK hat wieder einen Vorsitzenden: Nachdem sich bei der Mitgliederversammlung im vergangenen Jahr niemand als Nachfolger für Thomas Harms gefunden hatte, blieb das Amt des ersten Vorsitzenden vakant und Marcel Hollinden übernahm als zweiter Vorsitzender die Geschicke des Ortsvereines. Seit Freitag ist der Vorstand nun wieder vollzählig, denn mit dem Wildeshauser Michael Haake gibt es einen neuen Vorsitzenden der Ortsgruppe, teilte das DRK am Dienstag mit. Harms hatte wegen eines Zerwürfnisses mit dem Kreisvorsitzenden Micahel Venzke auf eine erneute Kandidatur verzichtet.

In der Mitteilung heißt es weiter: „Zwar ist der 51-jährige Haake vielen bereits durch sein Engagement beim Wildeshauser Bürgerbus bekannt und noch nicht so lange Mitglied im örtlichen DRK. Jedoch bringt er schon etliche Jahre Verbandserfahrung aus einem langjährigen Ehrenamt im DRK Bremen mit.“ Nachdem Haake vor einigen Wochen bereits die Bereitschaftsleitung übernommen und frischen Wind in die Gruppe gebracht habe, sprachen ihm die Mitglieder bei der Versammlung in der Fahrzeughalle des DRK am Bahnhof ihr Vertrauen aus und wählten ihn einstimmig zum ersten Vorsitzenden. Mit ihm wurden auch Hollinden im Amt des zweiten Vorsitzenden und Reiner Alberts als Schatzmeister für weitere vier Jahre in ihren Ämtern bestätigt.

Ordnungsamt managt den Andrang bei der Kleiderkammer

Neben den Wahlen drehte sich alles um die Berichte der einzelnen Bereiche, so das DRK. Natürlich war auch hier die Corona-Pandemie das vorherrschende Thema. Die Kleiderkammer konnte beispielsweise nur wenige Monate öffnen und hatte dann mit regelrechten Anstürmen zu kämpfen, sodass teilweise das Ordnungsamt vor Ort unterstützen musste, heißt es in der Mitteilung. Trotz langer Zwangspause kamen die Helfer der Einrichtung auf rund 3 070 Stunden ehrenamtlicher Arbeit und versorgten zwischen 130 und 150 Besucher pro Tag.

Das Jugendrotkreuz habe die Pandemie wohl am meisten getroffen, so das DRK. Gruppenabende, Ausflüge und Aktionen fielen aus, sodass das Engagement der Kinder und Jugendlichen fast vollständig zum Erliegen kam. Der digitale Landeswettbewerb des übergeordneten Landesverbandes sei eine willkommene Abwechslung gewesen und habe die DRK-Jugend so sehr begeistert, dass sie prompt den ersten Platz belegt. Leider habe sich die Gruppe im Jahr 2020 von einer der Gruppenleiterinnen verabschieden müssen, sodass bis heute keine weiteren Kinder in die Runde aufgenommen werden konnten. Doch gibt es Hoffnung, denn einige Jugendliche sind mittlerweile alt genug, um Gruppenleiterin Jana Glomm zu unterstützen und werden in Kürze auch einen entsprechenden Kurs besuchen.

DRK-Bereitschaft entwickelt sich

Die DRK-Bereitschaft habe sich unter neuer Leitung ebenfalls entwickelt, heißt es in weiter. So wurde beim Kulturfestival „Wildeshausen dreht auf“ erstmals wieder die Feldküche in Einsatz gebracht und auch Dienstabende werden in Kürze wieder angesetzt. Zusätzlich unterstützen die Mitglieder der Bereitschaft ihre Kollegen in Ganderkesee und Hude bei Großveranstaltungen wie den Landtagen Nord in Wüsting.

Neben vielen kleineren Ehrungen für fünf und zehn Jahre Mitgliedschaft wurden Gerd-Jürgen Jacobs für 55 Jahre Treue zum DRK und Ingrid Warrelmann in Abwesenheit für 45 Jahre geehrt. Die Vertreter des Kreisverbandes Oldenburg-Land würdigten das Engagement und überreichten kleine Präsente.

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