Am Montag, 17. Januar:

Menschenkette auf dem Marktplatz

Kundgebung auf dem Marktplatz: Am Montag soll eine Menschenkette gebildet werden. Archivfoto: dr
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Kundgebung auf dem Marktplatz: Am Montag soll eine Menschenkette gebildet werden. Archivfoto: dr

Wildeshausen – Die Veranstalter „Mit Courage gegen Rechts“ (MiCOU), Linkspartei, Bündnis90/Die Grünen, Jusos Wildeshausen-Harpstedt und SPD Ortsverein Wildeshausen möchten am Montag, 17. Januar, mit möglichst vielen Bürger einen „Kreis der Solidarität“ auf dem Wildeshauser Marktplatz bilden.

Es ist eine Fortsetzung der Kundgebungen unter dem Motto „Nachdenken statt Querdenken“, die im Dezember als Protest gegen „Abend-Spaziergänge“ gestartet worden waren.

Bereits am vergangenen Montag waren einige Bürger zum Marktplatz gekommen und hatten sich gewundert, warum es dort kein Zeichen gegen Corona-Leugner und Gegner der Coronamaßnahmen gibt. Am Montag, 17. Januar, treffen sie ab 18 Uhr wieder auf Gleichgesinnte, denn dann gibt es wieder eine angemeldete Versammlung.

„Vielfach haben die Wildeshauser in den vergangenen Wochen – ob im Internet oder auf der Straße – gezeigt, dass unangemeldete ,Abend-Spaziergänge" in Wildeshausen nicht erwünscht sind“, heißt es von den Veranstaltern. „Auch die Polizei zeigte sich stets einsatzbereit und ließ den Querdenken-Protest in der vergangenen Woche nicht zu, da keine Anmeldung vorlag sowie auch das Tragen von FFP2-Masken von den Spaziergängern abgelehnt wurde.“

Gegen unsolidarisches Verhalten Flagge zeigen

Eben hier zeige sich das unsolidarische Verhalten der „Spaziergänger“, dem sich das Bündnis „MiCOU“, die Jusos sowie die Links-Partei, Bündnis 90/Die Grünen und die SPD gemeinsam mit Wildeshauser Mitbürgern entgegenstellen wolle.

Geplant sei, ein weiteres Zeichen für ein solidarisches Miteinander zu setzen. Der „Kreis der Solidarität“ solle als Menschenkette wegen der Abstandsregeln möglichst kreativ mit Schildern, Transparenten oder Fahnen zwischen den Teilnehmenden gebildet werden. Es seien zudem kurze Redebeiträge vorgesehen.

Die Veranstalter bitten um die Einhaltung von Hygienemaßnahmen durch das Tragen einer FFP2-Maske, das Einhalten eines ausreichenden Abstands zueinander und freiwillige Schnelltests, um die Kundgebung für alle Beteiligten sicher zu gestalten.

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