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Menschenkette auf dem Marktplatz und „Spaziergang“ ab Kugelbrunnen

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Von: Dierk Rohdenburg

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Menschenkette auf dem Markplatz: Am 17. Januar gab es das bereits in Wildeshausen.
Menschenkette auf dem Markplatz: Am 17. Januar gab es das bereits in Wildeshausen. © dr

Wildeshausen – Das Wildeshauser Bündnis aus der Gruppe „Mit Courage gegen Rechts“, den Jusos, der Partei „Die Linke“, Bündnis90/Die Grünen sowie SPD ruft für Montag, 31. Januar, erneut zu einer angemeldeten Kundgebung mit Menschenkette auf dem Wildeshauser Marktplatz auf. Es gibt aber eine weitere angemeldete Veranstaltung gleich nebenan.

„Wildeshauser Bürger“ laden zu einem „Spaziergang für Freiheit, Selbstbestimmung und Demokratie“ ein. Sie treffen sich ab 18 Uhr vor der Volksbank. Die „Wildeshauser Bürger“ wollen nach eigenen Aussagen „spazierend miteinander ins Gespräch“ kommen. Nach Angaben der nicht genannten Veranstalter steht keine Partei, kein Verein und kein Bündnis hinter der Aktion. Die „Wildeshauser Bürger“ streben einen friedlichen Austausch „im Rahmen der geltenden Versammlungsverordnung“ an. Sie kritisieren die Corona-Maßnahmen als „allzu oft übergreifend und ebenso oft widersprüchlich“. Die Einschränkungen würden gegen Freiheit, Selbstbestimmung und Demokratie verstoßen, heißt es in der Einladung.

Auf dem Marktplatz „Nachdenken statt Querdenken“

Unterdessen heißt es ab 18 Uhr auf dem Marktplatz wieder „Nachdenken statt Querdenken – Gegen rechtes Gedankengut“.

Nach Einschätzung der Veranstalter sind die „Spaziergänger gegen die Corona-Maßnahmen“ in den vergangenen Wochen immer leiser geworden.

„Die Zivilgesellschaft hat gezeigt, dass Querdenken keinen Platz in Wildeshausen hat. Wildeshausen stellt sich Schwurbelei und einer von Rechten durchsetzten Bewegung entgegen“, heißt es in dem Aufruf, der am Freitag veröffentlicht wurde. Die „Querdenker“ seien aber nicht völlig verschwunden. Auch bei der vorerst letzten Veranstaltung hätten wieder Bürger versucht, öffentlich Raum für rechtes Gedankengut einzunehmen. „Dem werden wir uns weiterhin entgegenstellen“, bekräftigt das Wildeshauser Bündnis. „Wir rufen alle dazu auf, sich uns anzuschließen und dasselbe zu tun! Wir wollen ein weiteres Zeichen für ein solidarisches Miteinander setzen! Ein Zeichen für unseren Zusammenhalt und gegen rechtes Gedankengut.“

Abstände sollen gewahrt bleiben

Erneut soll auf dem Marktplatz eine Menschenkette gebildet werden, bei der die Abstände zwischen den Teilnehmern möglichst kreativ mit Transparenten, Fahnen oder Schals überbrückt werden sollen. Geplant sind auch kurze Redebeiträge.

„Wir bitten darum, dass alle Teilnehmenden sich an die Hygienemaßnahmen halten – durch das Tragen einer FFP2-Maske und das Einhalten eines ausreichenden Abstands zueinander“, heißt es. Außerdem empfehlen wir auf freiwilliger Basis, dass jeder zuvor einen Schnelltest macht.

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