Piks klärt über Gesundheit auf

250 Menschen nehmen an Informationstag im Johanneum teil

250 Frauen und Männer ließen sich ihre Blutfettwerte im Johanneum messen und sich unter anderem von Kardiologe Falk Theil,Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, informieren. - Foto: Berg

Wildeshausen - Zum ersten Mal hat sich das Krankenhaus Johanneum am Freitag an den von verschiedenen medizinischen Fachgesellschaften unterstützten Lipid-Messwochen rund um den Tag des Cholesterins beteiligt.

Kostenlos konnten sich von 10 bis 16 Uhr Patienten, Besucher und Mitarbeiter die Cholesterinwerte am Informationsstand im Foyer des Krankenhauses messen lassen. Insgesamt rund 250 nahmen diese Möglichkeit wahr.

Cholesterin im Mittelpunkt

Ein kleiner Piks in den Finger und etwas Blut genügten, damit das Fachpersonal mithilfe eines Schnellanalysegerätes die Blutfettwerte – aus Datenschutzgründen anonymisiert – ermitteln konnte. Die entscheidenden Fragen waren: Was bedeuten zu hohe Cholesterinwerte? Wie können diese reduziert werden?

Hierzu gab es unter anderem vom Kardiologen Falk Theil, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, ausführliche Informationen. Anhand eines Herzmodells demonstrierte der Fachmediziner die Auswirkungen zu hoher Blutfettwerte und klärte über Möglichkeiten der Senkung der Cholesterinwerte auf. Zudem gab es für alle Interessierten Informationsmaterial rund um das Thema „Cholesterin“ an die Hand.

Durch Vorsorge können Risiken minimiert und vermieden werden

„Wir freuen uns über die gute Resonanz unserer Aktion rund um den Tag des Cholesterins“, so Theil. „Und mit Sicherheit ist der eine oder die andere überrascht über die persönlichen Werte. Dennoch: Es ist wichtig, die eigenen Blutfettwerte zu kennen“, führte der Kardiologe weiter aus. Es gehe darum, die Menschen über den Zusammenhang von hohen Cholesterinwerten und Herz-Kreislauferkrankungen aufzuklären. Denn: Diese verursachten keine spürbaren Symptome, könnten aber das Risiko eines Schlaganfalls oder Herzinfarktes begünstigen. Immerhin seien laut Deutschem Herzbericht Herz-Kreislauferkrankungen bundesweit die häufigste Todesursache.

„Uns ist sehr daran gelegen, aufzuzeigen, welche Möglichkeiten der Risikominimierung und -vermeidung es gibt“, erklärte Theil. Seien die Werte nicht dramatisch erhöht, könnten zum Beispiel regelmäßiger Sport oder eine Ernährungsumstellung das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen absenken. Stark erhöhte Werte, die auch genetisch bedingt sein können, sollten in jedem Fall fachärztlich abgeklärt werden. „Eine rechtzeitige und auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmte Therapie kann das Risiko eines Herzinfarktes oder von koronarer Herzkrankheit deutlich verringern“, betonte Theil.

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