„Heiligabend in Gemeinschaft“ hat regen Zulauf

50 Menschen feiern mit der Hospizhilfe

Alleinstehende, aber auch Paare machten sich am 24. Dezember auf den Weg zur Feier ins Alexanderstift. Foto: Rinne

Wildeshausen – Den Heiligabend allein zu Hause verbringen? Das muss nicht sein – zumindest nicht in Wildeshausen. Bereits zum 20. Mal hatte die Hospizhilfe der Kreisstadt unter dem Motto „Heiligabend in Gemeinschaft“ in den Raum der Begegnung des Altenzentrums Alexanderstift eingeladen. Das Angebot richtet sich an Alleinstehende, aber auch Paare aus der Huntestadt sowie der Landgemeinden.

50 Frauen und Männer folgten der Einladung. Günther Meyer stimmte die Gäste am Klavier bereits ab 17 Uhr mit weihnachtlichen Klängen ein. Die ehrenamtlichen Helfer der Hospizhilfe hatten entschieden, den gemeinsamen Abend etwas früher als in den Jahren zuvor beginnen zu lassen.

Der frühere Beginn überschnitt sich dann allerdings mit der Terminplanung des ersten Vorsitzenden und Bürgermeisters, Jens Kuraschinski, der sich ein wenig verspätete. Er kam direkt aus der Kirche ins Alexanderstift und half dort bei der Bewirtung der Gäste. Die Küche des Altenzentrums hatte mit Rindfleischsuppe, Gulasch, Kartoffeln und Bohnen ein leckeres Menü auf den Tisch gebracht. Als Nachspeise gab es rote Grütze. Der günstige Preis von fünf Euro pro Person sei nur möglich, weil jedes Jahr mehrere Hundert Euro an Spenden zusammenkämen, erläuterte Heinrich Kathmann, der Kassenwart der Hospizhilfe.

Wie es sich für den Heiligen Abend gehört, sangen die Gäste nach dem Essen traditionelle Weihnachtslieder. Meyer begleitete sie am Klavier. Außerdem wurden Weihnachtsgeschichten vorgetragen, und es gab ausreichend Zeit zum Klönen.

Bürgermeister Kuraschinski bedankte sich bei den Mitgliedern der Hospizhilfe für die Organisation der Veranstaltung sowie bei den Verantwortlichen des Alexanderstifts, die alljährlich die Räumlichkeiten für die Feier zur Verfügung stellen.

Kaffee und Kuchen rundeten den Abend ab. Süßes für diese Tafel hatte die Wildeshauser Bäckerei Schnittker gespendet. Taxi Bothe brachte die Feiernden anschließend innerhalb des Stadtgebiets kostenlos und sicher nach Hause.

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