„Swinging Feetwarmers“ im Garten des „Alten Amtshauses“ 

Mehr als 300 Besucher genießen Jazz-Frühschoppen

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Die Kieler Jazzband „Swinging Feetwarmers“ war im Rahmen des Jazz-Frühschoppens der Wildeshauser Jazzfreunde zum ersten Mal in der Wittekindstadt.

Wildeshausen - Bereits als die Kieler Jazzband „Swinging Feetwarmers“ am Sonntagvormittag im Garten des Restaurants „Altes Amtshaus“ in Wildeshausen ihren ersten Soundcheck vornahm, saßen schon unzählige Jazzliebhaber im gemütlichen Biergarten – unter dem großen Zeltdach oder unter freiem Himmel –, um dem Open-Air-Konzert zu lauschen, das die Wildeshauser Jazzfreunde einmal mehr als Jazz-Frühschoppen bei freiem Eintritt veranstalteten.

Von 11.30 bis 15 Uhr spielten die sieben Musiker mit mehreren Pausen – und weit mehr als 300 Frühschoppenbesucher fanden sich ein, um die Musik bei Bratwurst, Flammlachs, Pulled Pork oder Kaffee und Kuchen zu genießen.

„Südlich von Hamburg ist die Band bisher noch nicht so bekannt, dafür spielt sie umso mehr im Norden und insbesondere auch in Dänemark“, berichtete Jörg Skrzippek, der Vorsitzende der Jazzfreunde. „Dort gibt es zurzeit einen Riesen-Jazz-Revival. Sehr beliebt ist dabei auch der Tanz ,Lindy Hop‘“, erklärte Skrzippek. In Wildeshausen sprang spontan niemand zu dem Retro-Paartanz auf, doch Skrzippek sinnierte: „Vielleicht klappt es 2019 mal mit einem Tanz-Workshop in Verbindung mit einem Konzert.“

Die „Swinging Feetwarmers“ sorgten getreu ihrem Namen jedoch für wippende Füße und traditionellen Jazz-Genuss – wenn auch niemand einen richtigen Tanz wagte. Mit dem Jazzstandard „Perdido“, den Duke Ellington erstmals aufnahm, läuteten die Musiker den Frühschoppen stilecht ein. Klarinettist Gernot Johl hatte die Band 1990 gegründet. Banjospieler Hemmo Fahrenkrog führte als Moderator durch das Programm.

In der Rhythmusgruppe sorgte vor allem Ulrich „Miele“ Meletschus, einer der besten Schlagzeuger Norddeutschlands, für den richtigen Takt. Am Bass (und mit Gesang) war Norbert Suhr zu hören, am Piano Thomas Franke, an der Posaune Volkmar Zech und an der Trompete Torsten Maaß. „Die Band spielt zum ersten Mal in Wildeshausen, einige der Musiker waren allerdings schon mit anderen Formationen hier“, informierte Skrzippek. Zum Repertoire gehörten Stücke von Eddi Condon, aber auch von Altmeistern wie Louis Armstrong, Sidney Bechet und Count Basie. 

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