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Mehr als 200 Wohnraum-Angebote

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Von: Dierk Rohdenburg

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Von der Notunterkunft in Hude in eigene Wohnungen: Die Flüchtlinge aus der Ukraine werden gezielt verteilt.
Von der Notunterkunft in Hude in eigene Wohnungen: Die Flüchtlinge aus der Ukraine werden gezielt verteilt. © Franitza

Landkreis – Mehr als 200 Wohnraum-Angebote für Vertriebene sind in den vergangenen Tagen beim Landkreis Oldenburg und den kreisangehörigen Kommunen eingegangen.

„Diese werden aktuell geprüft, bewertet und entsprechend kategorisiert. Diese Arbeitsabläufe beanspruchen etwas Zeit, und darum bitten wir um Geduld, sollte nicht sofort eine Reaktion auf ein online gemeldetes Angebot erfolgen. Wir, Kreis oder Kommune, werden uns bei jedem melden“, verspricht Landrat Christian Pundt in einer Pressemitteilung.

Seinen Angaben zufolge steigt die Zahl der Flüchtlinge, die im Landkreis ankommen, stetig. Es seien allerdings sehr viele Bürger bereit, zu helfen. „Das Engagement ist ein Grundpfeiler zur Bewältigung dieser großen Herausforderung. Darum sind wir, die Bürgermeisterin und Bürgermeister sowie ich, sehr glücklich über die Vielzahl der angebotenen Hilfen“, so Pundt. Obwohl schon viele Angebote eingegangen seien, werde weiter intensiv nach Unterbringungsmöglichkeiten und Wohnraum gesucht. Hierfür stehe auf der Homepage der Kreisverwaltung (www.oldenburg-kreis.de) ein Online-Portal zur Verfügung.

„Wir benötigen zusätzlichen Platz. Denn die Belegung von Turnhallen oder Dorfgemeinschaftshäusern wollen wir mit aller Macht verhindern“, sagt Pundt.

Flüchtlinge werden in Wohnungen untergebracht

Derzeit beginnen die Kommunen seinen Angaben zufolge damit, Vertriebene von der Notunterkunft in Hude in Wohnungen unterzubringen. Dies sei kein rein formaler Vorgang, sondern verlange von den Akteuren vor Ort ein gutes Gespür für die gesamten Umstände. Denn Wohnsituation und neue Bewohner müssten zueinander passen. „Da sind von den Mitarbeitern in den Kommunen, die ja letztendlich für die Unterbringung sorgen, Fingerspitzengefühl und Professionalität gefragt. Die Zusammenarbeit klappt trotz der Vielzahl an Aufgaben reibungslos“, heißt es vom Landrat. „Nur gemeinsam werden wir das stemmen können.“

Podcast: Kreissprecher zur Geflüchteten-Situation im Landkreis

Um die Geflüchteten-Situation im Landkreis Oldenburg geht es auch in der neuen Folge unseres Podcasts „Kreis und Quer“. Darin äußert sich Kreissprecher Oliver Galeotti unter anderem zum aktuellen Flüchtlingsmanagement des Kreishauses und die Bedeutung von privatem Wohnraum zur Unterbringung der Menschen. Die Episode „Sind die Landkreise auf die ukrainischen Geflüchteten vorbereitet?“ gibt es ab sofort unter anderem auf Spotify, Apple Podcasts und hier bei YouTube.

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