Schausteller ziehen positive Bilanz

Mehr als 20.000 Besucher bei der Kirmes

Abbau im Krandel: Am Montag wurden die letzten Fahrgeschäfte und Buden abtransportiert. Viele Schausteller fahren jetzt nach Bremen zum Freimarkt.
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Abbau im Krandel: Am Montag wurden die letzten Fahrgeschäfte und Buden abtransportiert. Viele Schausteller fahren jetzt nach Bremen zum Freimarkt.

Wildeshausen – Zehn Tage lang gastierte der Kirmes-Park im Wildeshauser Krandel. In dieser Zeit waren nach Angaben von David Eisenhauer, Vorsitzender des Berufsverbandes der Schausteller und Marktkaufleute Oldenburg, 20.000 Besucher auf dem Gelände unterwegs. Dazu kamen einige Tausend Kinder, die nicht als zahlende Besucher erfasst wurden.

Schon in der Nacht zu Montag bauten einige Schausteller ihre Buden und Fahrgeschäfte ab. Auch Eisenhauer machte sich mit seiner Familie auf den Weg zum Bremer Freimarkt, wo er seine Wagen bereits am Montagmittag wieder aufgebaut hatte und mit Reparaturen sowie der Reinigung beschäftigt war. Am Montagmittag war die Krandelstraße frei von Kirmeswagen und wieder für den Autoverkehr in beide Richtungen befahrbar.

„Mit dem tollen Wetter hatten wir auf jeden Fall Beistand von oben“, freute sich Eisenhauer. Die Veranstaltung in Wildeshausen sei ausgesprochen gut verlaufen. Das hätten ihm auch seine Kollegen bescheinigt. Es sei deutlich geworden, dass sich viele Wildeshauser und Menschen aus der Umgebung nach einem Jahrmarkt gesehnt hätten. Aber nicht nur das, denn manche Eltern und Großeltern hätten erzählt, dass ihre Kinder und Enkelkinder das erste Mal in einem Karussell sitzen würden. Während der Coronazeit habe es in den vergangenen zwei Jahren ja kaum eine Möglichkeit gegeben.

Schausteller wollen gerne nächstes Jahr wiederkommen

Auch mit der Fläche im Krandel sind die Schausteller aus Oldenburg sehr zufrieden. Zwar sei der Bereich längs der Glaner Straße nicht optimal, so Eisenhauer. Doch seien die Marktleute schließlich dafür zuständig, die Budengassse so zu schmücken, dass es den Leuten gefalle.

Weil die gesamte Kirmes so gut gelaufen ist, möchten die Schausteller gerne wieder nach Wildeshausen kommen. „Ich werde in Ruhe eine Bilanz ziehen und mich dann Ende des Jahres beim Stadtmarketing melden“, kündigte Eisenhauer an. „Es ist deutlich geworden, dass in Wildeshausen durchaus jährlich ein Jahrmarkt angeboten werden könnte.“ Wünschenswert wäre ein Termin im Sommer. Den hatten die Schausteller ursprünglich auch in diesem Jahr ins Auge gefasst. Im Juni waren die Corona-Inzidenzzahlen aber noch nicht so stabil, dass man es wagen konnte, risikolos eine Budenstadt aufzubauen.

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