Tankstellenangestellter wies ihn auf Mund-Nasen-Schutz hin

Maskenverweigerer pöbelt und schlägt zu

Polizei im Einsatz: Sie sucht einen Mann, der in der Tankstelle randaliert hat.
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Polizei im Einsatz: Sie sucht einen Mann, der in der Tankstelle randaliert hat.

Ganderkesee – Die Arbeit an der Tankstelle ist in diesen Tagen offenbar noch gefährlicher als ohnehin schon. Die Polizei berichtet von einem Angestellten der Raststätte Hasbruch an der A  28 im Bereich der Gemeinde Ganderkesee, der am Dienstag von einem unbekannten Mann beleidigt und mit der Faust gegen den Kopf geschlagen wurde, weil er diesen aufgefordert hatte, einen Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen.

Der Angreifer habe gegen 20.15 Uhr den Geschäftsraum der Tankstelle betreten, berichtet die Polizei von dem Vorfall. Nach der Aufforderung des Tankstellenmitarbeiters, eine Maske aufzusetzen, verließ der Mann den Geschäftsraum und erschien kurz danach wieder im Laden – abermals ohne Mund-Nasen-Schutz.

Gegen Desinfektionsständer getreten

„Nach einer weiteren Aufforderung seitens des Bediensteten, eine vorgeschriebene Schutzmaske zu verwenden, verhielt sich der Mann aggressiv, indem er gegen einige Wasserflaschen in einem Verkaufsregal und einen Desinfektionsständer trat“, so die Beamten.

Anschließend verließ der Mann erneut den Raum, kam jedoch kurze Zeit später wieder zurück. Diesmal trug er zwar den geforderten Schutz, setzte ihn aber wieder ab. Dann blies er den Rauch seiner mitgebrachten E-Zigarette in den Verkaufsraum.

Polizei sucht Zeugen

Als der Tankwart den Mann daraufhin aufforderte, das Geschäft zu verlassen, wurde er beleidigt und mit der Faust gegen den Kopf geschlagen. Anschließend verließ der Täter den Verkaufsraum und stieg als Beifahrer in einen Kleinwagen mit Bremer Zulassung, der schließlich davonfuhr.

Der gesuchte Angreifer wird von der Polizei wie folgt beschrieben: männlich, 30 bis 35 Jahre alt und circa 1,80 bis 1,85 Meter groß. Er hatte kurzes, welliges Haar mit kurz geschorenen Seiten. Zeugen, die Hinweise auf den Gesuchten geben können, werden gebeten, sich unter Telefon 04435/93160 mit der Autobahnpolizei in Verbindung zu setzten.

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