Trotz aller Lockerungen

Maske auf dem Supermarkt-Parkplatz bleibt weiter Pflicht

Auf belebten Parkplätzen wie am Westring gilt: Maske auf zum Schutz vor Corona.
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Auf belebten Parkplätzen wie am Westring gilt: Maske auf zum Schutz vor Corona.

Wildeshausen – Zweimal hat der Landkreis Oldenburg in der vergangenen Woche die Regelungen der Corona-Verordnung per Allgemeinverfügung gelockert, weil die kumulative Sieben-Tage-Inzidenz dauerhaft zunächst unter dem Wert 50 – gerechnet auf 100 000 Einwohner – und dann unter 35 gesunken war. Doch trotz aller Lockerungen gilt weiterhin die Maskenpflicht auf Parkplätzen vor Supermärkten.

Der Sprecher des Landkreises Oldenburg, Oliver Galeotti, verweist in diesem Zusammenhang auf Paragraf 3 der niedersächsischen Corona-Verordnung. Dort heißt es unter dem Titel „Mund-Nasen-Bedeckung“: Jede Person hat (...) in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, und in den vor diesen Räumen gelegenen Eingangsbereichen sowie auf den zugehörigen Parkplätzen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.“ Diese Regelung gilt unabhängig vom Inzidenzwert im Landkreis. Denkbar wäre eine Lockerung nur dann, wenn das Land eine neue Verordnung für Landkreise und kreisfreie Städte erlässt, die sich auf Inzidenzwerte unter zehn bezieht. Ein solches Regelwert ist zwar in Planung, aber eine Veröffentlichung ist derzeit noch nicht in Sicht.

Wo und wann genau gilt denn jetzt noch die Maskenpflicht?

Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen hat sich in der Pandemie als besonders wirkungsvolle Maßnahme erwiesen, heißt es vom Land Niedersachsen. „Gerade vor dem Hintergrund möglicher besonders ansteckender Virusmutationen weisen wir darauf hin, dass medizinische Masken (also sogenannte OP-Masken oder auch Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2) eine höhere Schutzwirkung haben als die bisherigen Alltagsmasken, die keinen Standards in Hinblick auf ihre Wirkung unterliegen.

Deshalb wurde die Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Geschäften und drumherum, in Gotteshäusern und bei medizinisch notwendigen körpernahen Dienstleistungen, konkretisiert zu einer Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken.

Generell wird in Situationen, in denen ein engerer oder längerer Kontakt zu anderen Personen – insbesondere in geschlossenen Räumen –unvermeidbar ist, die Nutzung medizinischer Masken dringend angeraten.

In Niedersachsen gilt diese Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske insbesondere an folgenden Orten/in folgenden Situationen:

In den derzeit geöffneten Bereichen des Handels, hierzu gehören: Lebensmittelhandel, Wochenmärkte, Getränkehandel, Abhol- und Lieferdienste, Reformhäuser, Apotheken, Sanitätshäuser und Drogerien, Geschäfte für Optik und Hörgeräte, Banken, Poststellen.

Im öffentlichem Personenverkehr, das heißt in Verkehrsmitteln (Bus, Bahn, Zügen, Taxen, Fähren sowie in Bahnhöfen, an Haltestellen und deren Wartebereichen.

Wenn Tätigkeiten oder Dienstleistungen die Unterschreitung des Mindestabstandes von 1,5 Meter erfordern. Das gilt insbesondere in der Gesundheitsversorgung, der Pflege und bei körpernahen Dienstleistungen. Hierzu gehören auch Arztpraxen.

In Gottesdiensten und bei anderen religiösen Veranstaltungen in Kirchen, Synagogen, Moscheen und anderen geschlossenen Räumlichkeiten und auch bei Zusammenkünften anderer Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften.“

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