Beleuchtung zur Probe am Mittwoch ab 20 Uhr / Lichtkünstler zeigt verschiedene Möglichkeiten

Marktplatz wird ins rechte Licht gerückt

Rathaus, Stadthaus, Brunnen und Bäume sollen am Mittwoch in der Dunkelheit illuminiert werden. Foto: dr

Wildeshausen – Historische und besonders schöne Stellen in der Kreisstadt Wildeshausen könnten vielleicht bald schon mit gezielter Beleuchtung besonders in Szene gesetzt werden. Wie das aussehen könnte, zeigt am Mittwoch der bekannte Lichtkünstler Michael Batz aus Hamburg auf dem historischen Marktplatz der Wittekindstadt. Aller Bürger sind eingeladen, sich ab etwa 20 Uhr ein Bild von den Möglichkeiten des Beleuchtungskonzeptes zu machen.

Der Termin ist so gewählt, weil sich der Ausschuss für Stadtentwicklung, Tourismus, Sport und Kultur ab 18.15 Uhr in öffentlicher Sitzung mit dem Thema befasst. Im Rahmen der Abwicklung „Austausch Straßenbeleuchtung“ ist von den Stadtwerken Bremen (swb) ein „Masterplan Illumination“ einzelner markanter Orte entwickelt worden. „Wir werden im Ausschuss Ideen vorstellen. Anschließend werden exemplarisch einige Lichtsituationen in einer temporären Probebeleuchtung gezeigt“, erklärte Carsten Zieseniß aus Buchholz, der mit Batz zusammenarbeitet. Letzterer hat unter anderem die Hamburger Elbphilharmonie und den Bremer Bahnhofsvorplatz mit Licht in Szene gesetzt.

Christoph Brinkmann, Pressesprecher der swb, erklärt, dass die Musterbeleuchtung die Rathausfassade, zwei Bäume auf dem Marktplatz, den Marktbrunnen, das Gebäude von „Zorbas“ sowie das Glockenspiel am Stadthaus umfassen soll.

„Als zeitgenössisches Werkzeug der Stadtentwicklung kann eine gelungene Lichtplanung eine Brücke zwischen neuen Errungenschaften und dem geschichtlichen Rahmen spannen“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. „Mit kluger Lichtführung können Marktplätze, Rathäuser, historische Orte und Bauwerke ins richtige Licht gesetzt werden. Reizvoll gestaltete Fassaden lassen sich wirksam aufwerten, und Plätze werden auch bei Dunkelheit zu einladenden und sicheren Orten.“

Nach Angaben von Bürgermeister Jens Kuraschinski wird die Vorplanung der Illumination von den swb bezahlt. „Ich finde die Idee sehr gut und halte es für sinnvoll, sich einen persönlichen Eindruck zu verschaffen“, sagte er. In der Zukunft könne man dann darüber beraten, ob die Beleuchtung verschiedener Stellen in der Stadt politisch gewollt sei. Die Fortführung des Projektes sei mit Kosten verbunden. Auf der anderen Seite werte die Lichtinstallation natürlich markante Bereiche auf. Das könne man jetzt schon bei der Alexanderkirche oder am historischen Rathaus feststellen.  dr

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