Acht Fragen an Linken-Direktkandidaten

Manuel Paschke: „Wir vertreten das Thema Soziale Gerechtigkeit“

Manuel Paschke

Landkreis - Sieben Direktkandidaten stellen sich am Sonntag, 24. September, im Wahlkreis Delmenhorst-Wesermarsch-Oldenburg-Land zur Bundestagswahl. Manuel Paschke aus Delmenhorst kandidiert für „Die Linke“. Er ist 25 Jahre alt und beantwortet für unsere Zeitung ungewöhnliche Fragen. Die weiteren Kandidaten folgen in loser Reihenfolge.

Fast jeder hat eine Schwäche für Süßigkeiten. Welche Nascherei würden Sie sich nach einer erfolgreichen Wahl gönnen?

Zartbitterschokolade oder Trinkschokolade mit 70% Kakaoanteil (Fair-Trad).

Welcher Punkt im Wahlprogramm Ihrer Partei liegt Ihnen besonders am Herzen? Warum?

Das Thema Bildung brennt mir unter den Nägeln. Hohe Schulabbrecherquot, schlechte Ausstattung, Lehrermangel und wie weit die Kinder und Jugendlichen kommen, hängt viel zu häufig noch vom Geldbeutel der Eltern, des Landes oder der Kommune ab. Als angehender Lehrer kenne ich die Probleme der Schulen und der Universitäten in Niedersachsen aus erster Hand und habe täglich mit ihnen zu tun. Die Linke greift als einzige Partei, genau diese Problematiken auf und fordert, dass die öffentlichen Ausgaben für Bildung um jährlich mindestens 40 Milliarden Euro aufgestockt werden müssen.

Wenn Ihr Leben verfilmt werden würde, welcher Schauspieler sollte Sie verkörpern?

Bjarne Mädel (Tatortreiniger) oder Charlie Hübner.

Mit welchem Prominenten würden Sie gern mal essen gehen und sich eine Stunde ungestört unterhalten?

Farin Urlaub (Die Ärzte). Seine konsequente Haltung zu den verschiedensten Themen hat mich von meiner Kindheit an beeindruckt.

Wer ist der besserer Kanzler? Merkel oder Schulz? Und warum?

Sahra Wagenknecht ist die bessere Kanzlerin, weil sie die richtigen Stellschrauben dreht, damit endlich in die Bildung, in die Rente und in eine sichere und planbare Zukunft investiert wird.

Erzählen Sie bitte Ihren Lieblingswitz.

Ich mache lieber Wortwitze als Witze zu erzählen. Da fühlen sie sich jetzt vielleicht wie Noah – der hatte auch Mee(h)r erwartet.

Wie würden Sie unentschlossene Wähler von Ihnen und Ihrer Partei überzeugen?

Die Linke ist die einzige Partei, die auch glaubwürdig das Thema „soziale Gerechtigkeit“ im Programm stehen hat und sich nicht davor scheut, sich mit Großkonzernen anzulegen. Wir nehmen keine Unternehmensspenden an und sind dadurch nicht käuflich. Wir legen uns in einem vom Geld gesteuerten System mit dem Kapital an, damit der Mensch und nicht mehr das Geld im Fokus der Politik steht.

Wenn Ihre Partei nicht zur Wahl stünde, welche Partei würden Sie dann wählen? Und warum?

Mein Wahl-o-mat-Ergebnis rät mir (nach der Linken) dazu, entweder „Die Partei“ oder „Die Grünen“ zu wählen. Allerdings habe ich mit beiden Parteien so meine Schwierigkeiten, dass ich eher eine Partei wählen würde, die ein bestimmtes Thema im Fokus hat wie die „Tierschutzpartei“.

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