Wolfgang Jöllenbeck ist Küster

Der „Mann für alle Fälle“ rund um die Alexanderkirche - seit nunmehr 20 Jahren

Seit 20 Jahren hauptamtlich für die Kirchengemeinde in Wildeshausen aktiv: Wolfgang Jöllenbeck. Foto: petzold
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Seit 20 Jahren hauptamtlich für die Kirchengemeinde in Wildeshausen aktiv: Wolfgang Jöllenbeck.

Wildeshausen – Fast jeden Tag sieht man Wolfgang Jöllenbeck rund um die Alexanderkirche in Wildeshausen wirbeln. Ob mit dem Trecker beim Rasenschnitt, in der Kirche oder im Remter bei Reparaturen oder im Gemeindebüro am Schreibtisch. Der 53-jährige Küster der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde ist seit 20 Jahren im Dienst rund um das Gotteshaus aktiv – und da in der Kirche Jubiläen nach zehn, 20 oder 30 Jahren gefeiert werden, gab es am Wochenende im Rahmen des Gottesdienstes eine Ehrung für den „Mann für alle Fälle“.

Der geschäftsführende Pfarrer der Kirchengemeinde, Lars Löwensen, bedankte sich in warmen Worten für das Engagement Jöllenbecks, das seinen Angaben zufolge weit über den normalen Dienst hinausgeht. Er erinnerte an die vielfältigen Aufgaben des Küsters in der Kirche, im Jugendhaus, im Remter und den Außenanlagen. „Ein Küster muss vielseitig sein“, so Löwensen. Als sichtbares Dankeschön der Kirchengemeinde überreichte er einen Präsentkorb. Das hörbare Dankeschön – einen herzlichen Beifall – bekam der beliebte Küster von der Gemeinde, die den Gottesdienst mitfeierte.

„Meine Entscheidung habe ich noch niemals – auch nicht eine Minute – bereut…“, so Jöllenbeck am Sonntag in seinem Dank. In seiner Rede wies er nicht nur darauf hin, wie gerne er in der Kirchengemeinde seinen Dienst tut. Er bedankte sich auch bei allen, die ihn unterstützt haben und weiter unterstützen. Insbesondere bei seiner Familie mit Ehefrau Katja, den Töchtern Luise, Pauline und Henriette sowie Sohn Richard. Ein Dankeschön galt ebenso Pastorin Beatrix Konukiewitz, Pastor Markus Löwe sowie Pastor Löwensen, den weiteren Kollegen sowie auch und vor allem den vielen ehrenamtlich Mitarbeitenden, die ihre Kraft und ihre Freizeit in und für die Kirchengemeinde einsetzen und ihn bei seinem Tun unterstützen.

Nach dem Gottesdienst wurde zum Frühstück in den Remtersaal eingeladen. Hier bestand die Gelegenheit, dem Gemeindeküster ganz persönlich einen Dank auszusprechen.

Jöllenbeck ist ein Wildeshauser Junge. Er hat bereits im Alter von zwölf Jahren im Spielmannszug die Querflöte gespielt. Von 1987 bis 1990 absolvierte er eine Lehre zum Gärtner und Floristen in München. Er arbeitete später im Betrieb des Vaters und war Gärtner der Diakonie Himmelsthür. Jöllenbeck engagiert sich seit den 1990er-Jahren ehrenamtlich in der Kirchengemeinde. Er ist als Tenor bei den „Joyful Voices“ dabei und wird in diesem Jahr mit dem Chor auf Tournee gehen. Aber auch in der Kirche gibt es einiges zu tun. So soll bis Ostern die alte Orgel abmontiert und dann im Laufe des Jahres das neue Instrument im Gotteshaus aufgebaut werden.

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