Einblicke in traditionelle Landwirtschaft

Gänsemarkt in Wildeshausen: „Man sollte das Tier ehren“

Zahlreiche Kinder verfolgten die Märchenerzählung der Hexe „Strega Sofia“. Foto: dr

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Über der Innenstadt von Wildeshausen lag am Sonntagnachmittag ein Duftgemisch von gebratenem Fleisch, geräuchertem Fisch und vielen süßen Köstlichkeiten. Es kam vom Gänsemarkt, der bei herrlichem Herbstwetter einige Tausend Menschen anlockte.

Schon um 14 Uhr waren die Hunte- und Westerstraße sowie der Marktplatz in Wildeshausen so gut besucht, dass es an einigen Stellen gar nicht so leicht war, voranzukommen. Besonders schwer war das beispielsweise kurz vor dem Westertor. Dort hatte der Kreisverband Aurich des Deutschen Roten Kreuzes einen großen Bereich mit Flatterband abgetrennt. Die Mitglieder der Rettungshundestaffel zeigten den großen und kleinen Besuchern, wie die Vierbeiner im Ernstfall eingesetzt werden. „Die Hunde wollen kein Geld von uns. Aber sie möchten mit Futter oder Spielzeug belohnt werden“, erklärte ein Sprecher, warum die Tiere über Leitern balancierten oder eine Wippe liefen. „Wir sind im Ernstfall in der Regel mit der Feuerwehr und der Polizei im Einsatz. Da müssen die Tiere absolut gehorchen“, fuhr er mit seinem Vortrag fort.

Wer vom Hertfortbrunnen aus in Richtung Rathaus und dann zum Huntetor schlenderte, konnte einiges erleben. So unterhielten die Kinder der Privatschule Gut Spascher Sand die Passanten mit Herbstliedern, während die Schule nebenan über ihr Konzept informierte. Vor dem Rathaus standen einmal mehr die Rotarier. Sie eröffneten nicht nur den Losverkauf für die Weihnachtstombola, sondern boten auch ein Gewinnspiel mit dem Glücksrad an. Die Einnahmen dienen traditionell der Bekämpfung der Krankheit Polio.

Gänsemarkt in Wildeshausen: Viele Tiere auf dem Marktplatz

Auf dem Marktplatz waren auch in diesem Jahr wieder viele Tiere zu sehen. Besondere Aufmerksamkeit erregten die Alpakas vor der Touristeninformation. Am Brunnen war ein Bereich für die Gänse eingezäunt. Zum zweiten Mal hatte das Gut Sannum das Federvieh mitgebracht. „Die Tiere haben bei uns ein schönes Leben“, meinte Landwirt Benjamin Kocian. „Wir halten 70 Gänse auf einem Hektar Fläche. Man sollte das Tier ehren und Respekt vor dem Leben haben.“ Allerdings wandern auch die Gänse vom Gut Sannum nach einer Lebensdauer von knapp einem halben Jahr in den Kochtopf oder den Backofen. „Das gehört nun einmal in der bäuerlichen Produktion dazu“, sagte Kocian.

Gänsemarkt in Wildeshausen

Über der Innenstadt von Wildeshausen lag am Sonntagnachmittag ein Duftgemisch von gebratenem Fleisch, geräuchertem Fisch und vielen süßen Köstlichkeiten. Es kam vom Gänsemarkt, der bei herrlichem Herbstwetter einige Tausend Menschen anlockte. © Mediengruppe kreis zeitung / Dierk Rhodenburg
Über der Innenstadt von Wildeshausen lag am Sonntagnachmittag ein Duftgemisch von gebratenem Fleisch, geräuchertem Fisch und vielen süßen Köstlichkeiten. Es kam vom Gänsemarkt, der bei herrlichem Herbstwetter einige Tausend Menschen anlockte. © Mediengruppe kreiszeitung / Dierk Rhodenburg
Über der Innenstadt von Wildeshausen lag am Sonntagnachmittag ein Duftgemisch von gebratenem Fleisch, geräuchertem Fisch und vielen süßen Köstlichkeiten. Es kam vom Gänsemarkt, der bei herrlichem Herbstwetter einige Tausend Menschen anlockte. © Mediengruppe kreiszeitung / Dierk Rhodenburg
Über der Innenstadt von Wildeshausen lag am Sonntagnachmittag ein Duftgemisch von gebratenem Fleisch, geräuchertem Fisch und vielen süßen Köstlichkeiten. Es kam vom Gänsemarkt, der bei herrlichem Herbstwetter einige Tausend Menschen anlockte. © Mediengruppe kreiszeitung / Dierk Rhodenburg
Über der Innenstadt von Wildeshausen lag am Sonntagnachmittag ein Duftgemisch von gebratenem Fleisch, geräuchertem Fisch und vielen süßen Köstlichkeiten. Es kam vom Gänsemarkt, der bei herrlichem Herbstwetter einige Tausend Menschen anlockte. © Mediengruppe kreiszeitung / Dierk Rhodenburg
Über der Innenstadt von Wildeshausen lag am Sonntagnachmittag ein Duftgemisch von gebratenem Fleisch, geräuchertem Fisch und vielen süßen Köstlichkeiten. Es kam vom Gänsemarkt, der bei herrlichem Herbstwetter einige Tausend Menschen anlockte. © Mediengruppe kreiszeitung / Dierk Rhodenburg
Über der Innenstadt von Wildeshausen lag am Sonntagnachmittag ein Duftgemisch von gebratenem Fleisch, geräuchertem Fisch und vielen süßen Köstlichkeiten. Es kam vom Gänsemarkt, der bei herrlichem Herbstwetter einige Tausend Menschen anlockte. © Mediengruppe kreiszeitung / Dierk Rhodenburg
Über der Innenstadt von Wildeshausen lag am Sonntagnachmittag ein Duftgemisch von gebratenem Fleisch, geräuchertem Fisch und vielen süßen Köstlichkeiten. Es kam vom Gänsemarkt, der bei herrlichem Herbstwetter einige Tausend Menschen anlockte. © Mediengruppe kreiszeitung / Dierk Rhodenburg
Über der Innenstadt von Wildeshausen lag am Sonntagnachmittag ein Duftgemisch von gebratenem Fleisch, geräuchertem Fisch und vielen süßen Köstlichkeiten. Es kam vom Gänsemarkt, der bei herrlichem Herbstwetter einige Tausend Menschen anlockte. © Mediengruppe kreiszeitung / Dierk Rhodenburg
Über der Innenstadt von Wildeshausen lag am Sonntagnachmittag ein Duftgemisch von gebratenem Fleisch, geräuchertem Fisch und vielen süßen Köstlichkeiten. Es kam vom Gänsemarkt, der bei herrlichem Herbstwetter einige Tausend Menschen anlockte. © Mediengruppe kreiszeitung / Dierk Rhodenburg
Über der Innenstadt von Wildeshausen lag am Sonntagnachmittag ein Duftgemisch von gebratenem Fleisch, geräuchertem Fisch und vielen süßen Köstlichkeiten. Es kam vom Gänsemarkt, der bei herrlichem Herbstwetter einige Tausend Menschen anlockte. © Mediengruppe kreiszeitung / Dierk Rhodenburg
Über der Innenstadt von Wildeshausen lag am Sonntagnachmittag ein Duftgemisch von gebratenem Fleisch, geräuchertem Fisch und vielen süßen Köstlichkeiten. Es kam vom Gänsemarkt, der bei herrlichem Herbstwetter einige Tausend Menschen anlockte. © Mediengruppe kreiszeitung / Dierk Rhodenburg
Über der Innenstadt von Wildeshausen lag am Sonntagnachmittag ein Duftgemisch von gebratenem Fleisch, geräuchertem Fisch und vielen süßen Köstlichkeiten. Es kam vom Gänsemarkt, der bei herrlichem Herbstwetter einige Tausend Menschen anlockte. © Mediengruppe kreiszeitung / Dierk Rhodenburg
Über der Innenstadt von Wildeshausen lag am Sonntagnachmittag ein Duftgemisch von gebratenem Fleisch, geräuchertem Fisch und vielen süßen Köstlichkeiten. Es kam vom Gänsemarkt, der bei herrlichem Herbstwetter einige Tausend Menschen anlockte. © Mediengruppe kreiszeitung / Dierk Rhodenburg
Über der Innenstadt von Wildeshausen lag am Sonntagnachmittag ein Duftgemisch von gebratenem Fleisch, geräuchertem Fisch und vielen süßen Köstlichkeiten. Es kam vom Gänsemarkt, der bei herrlichem Herbstwetter einige Tausend Menschen anlockte. © Mediengruppe kreiszeitung / Dierk Rhodenburg
Über der Innenstadt von Wildeshausen lag am Sonntagnachmittag ein Duftgemisch von gebratenem Fleisch, geräuchertem Fisch und vielen süßen Köstlichkeiten. Es kam vom Gänsemarkt, der bei herrlichem Herbstwetter einige Tausend Menschen anlockte. © Mediengruppe kreiszeitung / Dierk Rhodenburg
Über der Innenstadt von Wildeshausen lag am Sonntagnachmittag ein Duftgemisch von gebratenem Fleisch, geräuchertem Fisch und vielen süßen Köstlichkeiten. Es kam vom Gänsemarkt, der bei herrlichem Herbstwetter einige Tausend Menschen anlockte. © Mediengruppe kreiszeitung / Dierk Rhodenburg
Über der Innenstadt von Wildeshausen lag am Sonntagnachmittag ein Duftgemisch von gebratenem Fleisch, geräuchertem Fisch und vielen süßen Köstlichkeiten. Es kam vom Gänsemarkt, der bei herrlichem Herbstwetter einige Tausend Menschen anlockte. © Mediengruppe kreiszeitung / D ierk Rhodenburg
Über der Innenstadt von Wildeshausen lag am Sonntagnachmittag ein Duftgemisch von gebratenem Fleisch, geräuchertem Fisch und vielen süßen Köstlichkeiten. Es kam vom Gänsemarkt, der bei herrlichem Herbstwetter einige Tausend Menschen anlockte. © Mediengruppe kreiszeitung / Dierk Rhodenburg
Über der Innenstadt von Wildeshausen lag am Sonntagnachmittag ein Duftgemisch von gebratenem Fleisch, geräuchertem Fisch und vielen süßen Köstlichkeiten. Es kam vom Gänsemarkt, der bei herrlichem Herbstwetter einige Tausend Menschen anlockte. © Mediengruppe kreiszeitung / Dierk Rhodenburg
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Über der Innenstadt von Wildeshausen lag am Sonntagnachmittag ein Duftgemisch von gebratenem Fleisch, geräuchertem Fisch und vielen süßen Köstlichkeiten. Es kam vom Gänsemarkt, der bei herrlichem Herbstwetter einige Tausend Menschen anlockte. © Mediengruppe kreiszeitung / Dierk Rhodenburg
Über der Innenstadt von Wildeshausen lag am Sonntagnachmittag ein Duftgemisch von gebratenem Fleisch, geräuchertem Fisch und vielen süßen Köstlichkeiten. Es kam vom Gänsemarkt, der bei herrlichem Herbstwetter einige Tausend Menschen anlockte. © Mediengruppe kreiszeitung / Dierk Rhodenburg

An der Huntestraße kamen andere Tiere – diesmal Fische – in den Räucherofen oder wurden beim Fischereiverein zu Frikadellen verarbeitet. Gleich nebenan hatte der SV Altona seinen Lichtpunkt-Schießstand aufgebaut. „Es gibt noch Vereine, die das nicht für die Jugendlichen anbieten“, so Jugendwart Andreas Reige und Vorsitzender Hans Mayer. Kein Wunder: Ein Stand kostet rund 1 000 Euro. „Aber für die Jugendarbeit ist das sehr wichtig“, erklärte Mayer. „Wir haben für unsere 50 Jugendlichen vier Anlagen.“

Ein interessanter Anziehungspunkt auf dem Gänsemarkt war auch der Indianertanz auf der Huntestraße. Bei den Treckerveteranen konnten die Besucher erfahren, wie früher gearbeitet wurde. Und an der Einmündung zur Bahnhofstraße erzählte die „Strega Sofia“ das Märchen vom Zaubertopf. Dort lauschte auch Daniela Baron vom Stadtmarketing der Geschichte. Gleichzeitig freute sie sich über das Wetter. „Da haben wir wieder viel Glück gehabt“, sagte sie. Und noch etwas war ihr aufgefallen: „Die Huntestraße ist diesmal deutlich besser besucht als in den Vorjahren.“

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