Interview zur „Promi“-WG im TV

Bauer Uwe Abel: „Man lernt auch komische Leute kennen“

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RTL-Bauer Uwe Abel und seine Gattin Iris aus „Bauer sucht Frau“ Iris. 

Dötlingen - Iris und Uwe Abel aus Dötlingen-Grad sind seit wenigen Tagen aus Portugal zurück, wo sie in einer „Prominenten“-Wohngemeinschaft gelebt haben. Das „Sommerhaus der Stars“ wird ab Montag, 9. Juli, 20.15 Uhr, wöchentlich bei RTL ausgestrahlt und zeigt acht Paare, die auf engem Raum miteinander auskommen und Spiele bestreiten müssen. Redaktionsleiter Dierk Rohdenburg stellte Uwe Abel, vielen Fernsehzuschauern aus der Sendung „Bauer sucht Frau“ bekannt, einige Fragen, wie es denn so war:

Herr Abel, Sie sind beim „Sommerhaus der Stars“ von RTL in Portugal dabei. Wie ist es überhaupt dazu gekommen?

Uwe Abel: Wir haben uns nicht darum beworben. Bei den meisten anderen Teilnehmern ist es so, dass sich ein Management darum kümmert, dass die Leute im Gespräch und im Fernsehen sind. Doch bei uns hat die Produktionsfirma angerufen und gefragt, ob wir das machen wollen.

Und? War die Entscheidung schwer, bei solch einem Format mitzuwirken?

Uwe Abel: Sagen wir mal so: Wenn wir nicht das Hofcafé in Grad hätten, hätten wir das nicht gemacht.

Es geht schon um Werbung für den eigenen Hof?

Uwe Abel: Natürlich. Es wurde auch ein Trailer im Café und im Stall in Grad gedreht. Ich weiß allerdings nicht, wie viel davon nachher gezeigt wird.

Wann waren Sie in Portugal?

Uwe Abel: Wir haben Ostern die Nachricht bekommen, dass wir teilnehmen. Gedreht wurde dann vor drei Wochen.

Ist es tatsächlich so, dass Sie für die Zeit gar nicht aus dem Haus herauskommen?

Uwe Abel: Ja, man ist dort praktisch eingesperrt und hat keinen Kontakt nach außen. Man wird mit dem Bus zu dem Haus gebracht, und es werden einem die Augen verbunden, wenn man ankommt.

Was hat Sie daran gereizt, mit ein paar mehr oder weniger Bekannten und exotischen Zeitgenossen in eine Wohngemeinschaft zu ziehen?

Uwe Abel: Es ist schon spannend, die Erfahrung zu machen, wie es ist, tagelang ohne Fernsehen, Telefon oder Radio klarzukommen. Außerdem läuft einem ein Ex-Rotlicht-König Bert Wollersheim im normalen Leben ja auch nicht über den Weg ...

Das will man ja vielleicht auch nicht unbedingt ...

Uwe Abel: Schon möglich. Der eine ist nett, der andere nicht so. Aber wir haben auch interessante Menschen kennengelernt.

Wie ist das Haus?

Uwe Abel: Es ist sehr klein. Die Schlafsituation ist sehr spannend. Wir haben mit drei Paaren in einem Raum in Etagenbetten geschlafen.

Das birgt Konfliktpotenzial, oder?

Uwe Abel: Ja, das ist wohl so. Man lernt eben auch komische Leute mit seltsamen Verhaltensweisen kennen.

Wie haben die Menschen, die Sie kennen, auf die Nachricht reagiert, dass Sie im Sommerhaus dabei sind?

Uwe Abel: Wir haben in den vergangenen Tagen einige positive Mails bekommen, in denen uns die Absender viel Glück gewünscht haben. Wie weit wir gekommen sind, dürfen wir ja nicht sagen. Nun hoffen wir aber auch, dass wir viele Besucher auf dem Hof und im Café haben werden.

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