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Malteser testen ab nächster Woche auch vormittags

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Von: Dierk Rohdenburg

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Testen nun auch vormittags: Georg Rehaag und Thomas Siemer (r.) von den Maltesern.
Testen nun auch vormittags: Georg Rehaag und Thomas Siemer (r.) von den Maltesern. © dr

Wildeshausen – Die Malteser in Wildeshausen rechnen ab der nächsten Woche mit einem deutlich größeren Bedarf an Schnell- und PCR-Tests, weil die hochansteckende Omikron-Variante des Coronavirus" dominant wird – und weil die Tests nötig werden, um sich nach sieben Tagen aus der Quarantäne freizutesten.

Weil bei den drei Testzentren, Sanitas im Krandel sowie am Mühlendamm und Insel-Apotheke am Westring, morgens die Kunden Schlange stehen, bieten die Malteser in ihrem Zentrum am Umspannwerk (Firma Dekker) nun auch an sechs Tagen Vormittagstestungen an.

„Wir haben von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und am Samstag von 10 bis 13 Uhr geöffnet“, berichtet der Leiter des Testzentrums, Georg Rehaag. Dazu kämen die bisherigen Öffnungszeiten am Montag, Mittwoch und Freitag von 17 bis 19 Uhr.

„Viele Leute wollen sich und ihr Umfeld schützen“

„Das Testbedürfnis in Wildeshausen ist schon jetzt vorhanden“, sagen Rehaag und Malteser-Stadtbeauftragter Thomas Siemer. Samstags würden beispielsweise rund 100 Menschen getestet.

„Wir vermuten, dass die große Omikron-Welle kommt. Viele Leute wollen sich und ihr Umfeld schützen“, so Rehaag. Ziel müsse es sein, den Anstieg der Infektionen zu bremsen, um das Gesundheitssystem nicht zu stark zu belasten.

Das Ergebnis des Schnelltests erhalten die Bürger bereits nach zehn Minuten. Rehaag legt Wert darauf, dass die Malteser nur Test-Sets verwenden, die vom Paul-Ehrlich-Institut so bewertet wurden, dass sie bereits bei einer geringen Viruslast anschlagen. „Zudem sind alle unsere Tester zertifiziert“, sagt Rehaag.

Die PCR-Test-Ergebnisse gibt es am nächsten Tag. Sie werden im Auftrag des Landkreises Oldenburg in Visbek analysiert und dort gibt es laut der Malteser noch genügend Kapazitäten.

Sinnvoll ist es, einen Termin online zu buchen. Es ist aber auch in Einzelfällen möglich, spontan vorzufahren. Wer Symptome vorweist, sollte das schon vor dem Gebäude deutlich machen. „Viele lassen sich sogar trotz Booster-Impfung testen“, sagt Siemer. Sie wollten eben Sicherheit haben.  

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