Pastoren gaben der 63-köpfigen Sanitätsgarde im Krandel den Reisesegen

Malteser im Konvoi zum Papstbesuch in Etzelsbach

Vor dem Gildehaus im Krandel stehend verabschiedeten Bürgermeister Kian Shahidi, Stephan Grabber, Thomas Siemer, Matthias Selke, Hermann Bergmann und Georg Rehaag (v.l.) die Sanitätsgarde der Malteser. ·

Wildeshausen - Zur Ausfahrt von 63 Malteser-Rettungskräften aus dem Krandel wurde das Wildeshausen-Lied gespielt. Gesegnet von Pfarrer Hermann Bergmann reiste die Sanitätsgarde aus dem Oldenburger Land gestern in Richtung Etzelsbach, einen kleinen Wallfahrtsort im ländlichen Eichsfeld, wo heute der Papst erwartet wird.

„Kommen Sie gesund zurück“, rief Bürgermeister Kian Shahidi den Maltesern zu, die alle ein „Kreuz der Seligpreisungen“ von Stephan Grabber, stellvertretender Diözesangeschäftsführer im Offizialatsbezirk Oldenburg erhalten hatten. „Dieses Kreuz, das zum Weltjugendtag in Köln geschaffen wurde, passt gut zu den Maltesern“, so Grabber. „Es hat acht Farben für die acht Seligpreisungen. Das Malteserkreuz hat aus diesem Grund acht Spitzen und verbindet alle Oldenburger.“

„Ihr werdet wohl keine Gelegenheit haben, dem Papst zu begegnen, aber ihr könnt Christus begegnen in den Menschen, die dort sein werden“, erklärte Pfarrer Bergmann. „Wir wünschen Euch, dass ihr dort herzlich willkommen seid und ein gutes Für- und Miteinander erlebt.“ Nach Einschätzung von Bergmann, der Kardinal Ratzinger noch zu Studienzeiten erlebt hatte, wird der Dienst in Etzelsbach ein „Ereignis sein, von dem ihr noch euren Kindern und Enkeln erzählen werdet“.

Er sprach zusammen mit dem evangelisch-lutherischen Pastor Matthias Selke den Reisesegen, dann starteten die 22 Fahrzeuge aus Wildeshausen, Sandkrug, Lohne, Damme, Visbek und Vechta zu ihrer etwa sechsstündigen Tour.

Die Malteser helfen vor Ort Gottesdienstbesuchern in kleineren oder größeren Notfällen oder sorgen dafür, dass Menschen mit Behinderungen am Gottesdienst teilnehmen können. Rund 200 000 Besucher haben sich für die Teilnahme am Papstbesuch angemeldet. In Etzelsbach wird die Autobahn als Parkplatz auf einer Länge von 15 Kilometern gesperrt. Vom ersten Parkplatz bis zum Altar muss auf einer Strecke von 65 Kilometern die Versorgung der Besucher gewährleistet sein.

„Unser Einsatz wird seit dem Frühjahr geplant. Wir stehen als ‚päpstliche Sanitätsgarde‘ bereit“, sagt Patrick Peters, Referent für Notfallvorsorge für den Offizialatsbezirk. Wenn der Papst am Sonntag wieder nach Hause fliegt, werden auch die Malteser wieder daheim sein. „Wir gehen derzeit von einem Einsatzende für uns am späten Freitagabend aus“, so Roman Kaminski, Mediensprecher der Wildeshauser Malteser. „Die Rückreise wird dann Sonnabendvormittag angetreten.“ · dr

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