Bündnis fordert Wildeshausen auf, sich der Initiative „Sicherer Hafen“ anzuschließen

Mahnwache auf dem Marktplatz

Es gibt genügend Platz für Geflüchtete in Wildeshausen. Das symbolisierte diese Aktion vor zwei Wochen.
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Es gibt genügend Platz für Geflüchtete in Wildeshausen. Das symbolisierte diese Aktion vor zwei Wochen.

Wildeshausen – Mit einer Mahnwache möchten Mitglieder des Bündnisses „So.Wi.WIR – Solidarisches Wildeshausen“ am Sonnabend ab 12 Uhr auf dem Marktplatz ihrer Forderung „Evakuiert die Lager!“ Nachdruck verleihen.

Angesichts des Brandes im Geflüchtetenlager Moria auf der griechischen Insel Lesbos sollten sich sowohl der Landkreis Oldenburg als auch die Stadt Wildeshausen der Initiative „Sicherer Hafen“ anschließen, erklärt das Bündnis. Im Rahmen dieser Aktion hätten bereits mehr als 170 Städte in Deutschland bekundet, sofort Menschen aufzunehmen.

Vor zwei Wochen gab es schon eine Aktion

„Vor einigen Wochen starteten Berlin und Thüringen eigene Landesaufnahmeprogramme, Bremen schließt sich in Kürze an. Unsere Städte, unsere Landkreise und Kirchengemeinden wollen Menschen aufnehmen. Aber all diese Initiativen werden von der Bundesregierung blockiert. Das ist eine Schande und muss ein Ende haben“, heißt es in dem Aufruf der Initiative.

Geflüchteten Menschen Schutz bieten

Vor zwei Wochen hatte die Arbeitsgruppe Seebrücke bereits mit vielen leeren Stühlen auf dem Marktplatz verdeutlichen wollen, dass es in Wildeshausen genügend Platz gibt. „Alle Menschen können und müssen jetzt evakuiert werden“, schreibt die Initiative in ihrer Ankündigung für die Mahnwache. „Dabei ist uns bewusst, dass in Wildeshausen und im Landkreis Oldenburg geflüchtete Menschen über das Regelkontingent hinaus aufgenommen wurden. Mit ,Wir haben Platz!‘ meinen wir vielmehr, dass unsere Gesellschaft in der Lage ist, geflüchteten Menschen Schutz zu bieten und in unserer Gesellschaft aufzunehmen“, schreibt das Bündnis. In der Ausschusssitzung des Landkreises am 23. Juni sei auf eine Lösung auf EU-Ebene verwiesen worden. Die Zeit des bequemen Verweisens auf eine „nie kommende europäische Lösung“ sei aber vorbei. Das Ziel könne aktuell nicht die gemeinsame EU-Migrationspolitik sein, sondern die humanitäre Nothilfe.  dr

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