Umbau an der Hunteschule und Neubau an der St.-Peter-Schule

Mächtig Druck bei Bauarbeiten

Anbau an die Sporthalle der St.-Peter-Schule: In knapp drei Wochen soll hier ein Gebäude stehen. Am Freitag wurde der Beton gegossen.
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Anbau an die Sporthalle der St.-Peter-Schule: In knapp drei Wochen soll hier ein Gebäude stehen. Am Freitag wurde der Beton gegossen.

Wildeshausen – Die Zeit drängt. In knapp drei Wochen beginnt das neue Schuljahr, und bis dahin sollen wesentliche Teile des Hunteschulgebäudes umgebaut sowie ein ganz neuer Anbau an die Sporthalle der St.-Peter-Schule errichtet worden sein. Wildeshausens Baudezernent Manfred Meyer ist zuversichtlich, dass das gelingt.

Hintergrund der Baumaßnahmen ist der geplante Schultausch im Sommer nächsten Jahres. Dann soll die St.-Peter-Grundschule in das Gebäude an der Heemstraße ziehen, und die Hunteschüler nutzen die Liegenschaft der St.-Peter-Schule sowie den neuen Anbau an die Sporthalle. Das Verhältnis der Schülerzahlen ist sehr ungleich. Die Förderschule Lernen hat rund 50 Schüler in den Klassen fünf bis neun, die St.-Peter-Schule hat rund 180 Schüler.

Am Freitag wurde die Sohle gegossen

Um den Anbau an der Sporthalle schnellstmöglich zu errichten, wurde am Freitag die Sohle gegossen. In der kommenden Woche sollen die Maurerarbeiten beginnen. „Noch in den Ferien wollen wir ein Dach auf dem Gebäude haben“, so Meyer. Die weiteren Handwerksarbeiten seien dann möglich, ohne den Schulbetrieb zu beeinträchtigen. „Der Neubau wird hintenrum angefahren“, erklärt der Baudezernent mit Blick darauf, dass sich auf dem Schulhof viele Kinder tummeln werden.

Ebenso groß wie an der St.-Peter-Straße ist der Druck an der Heemstraße. „Wir haben ein sehr enges Zeitfenster in den Ferien“, erläutert Meyer. Wenn der Unterricht am 27. August beginne, dürfe der Schulbetrieb nicht gestört werden.

Jeder Klasse bekommt ein Whiteboard

Im Rahmen der Baumaßnahme erhalten alle Klassenräume neue Decken mit eingelassenen LED-Leuchtplatten, um gute Lichtverhältnisse und eine optimale Akustik zu ermöglichen. Alle Türen sowie Waschbecken werden ebenso ausgetauscht wie die Fußböden. Dazu bekommt jeder Klassenraum Whiteboards. Diese Maßnahmen sowie weitere Umgestaltungen sind in diesen Sommerferien nicht komplett zu schaffen. Deshalb plant die Verwaltung mit Bauarbeiten im Herbst, in den Osterferien sowie auch noch in den nächsten Sommerferien. Erst dann, so Meyer, könnte der Hauswirtschaftsraum zum Lehrerzimmer umgebaut werden. „Bis dahin wird er noch von der Schule benötigt.“

Das alte Lehrerzimmer, das für das neue Kollegium der Grundschule zu klein wäre, wird hingegen durch eine Wand geteilt. Dort enstehen die Büros für die Schulleitung. Vom neuen Lehrerzimmer soll es einen guten Blick auf den Schulhof geben, was aus pädagogischen Gründen sinnvoll ist.

Die umgebauten Bestandsgebäude der Hunteschule werden zudem ergänzt durch einen Neubau am Verbindungstrakt. Derzeit werden dort die Bodenarbeiten erledigt. Geplant ist an der Stelle ein rund 140 Quadratmeter großer Musik- und Betreuungsraum, der auch für Veranstaltungen genutzt werden kann. Laut Haushaltsplan belaufen sich die Kosten für den Hunteschulausbau auf rund 1,3 Millionen Euro. Der Neubau an der Sporthalle der St.-Peter-Schule ist mit 900 000 Euro veranschlagt.  dr

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