Logistik-Branche informiert bei „Famila“

„Wir sprechen hier viele Sprachen“

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Stephanie Schmidt im Fahrsimulator für Lastwagenfahrer.

Wildeshausen - Für Stephanie Schmidt aus Bremen war schon früh klar, dass sie Berufskraftfahrerin werden möchte. Mit dem erweiterten Hauptschulabschluss bewarb sie sich bei „KombiFracht“ in Groß Ippener, ist nun im zweiten Ausbildungsjahr und fährt mit schweren Lastzügen durch Norddeutschland. „Manchmal ist es stressig, aber ich finde den Beruf attraktiv“, sagte sie am Sonnabend im Ausbildungs-Infomobil des Verbandes „Hansalinie“, einem Zusammenschluss von Logistik-Unternehmen mit Sitz von Emden bis Osnabrück. Das konnte Senior-Chef Hans Risch von „Kombi-Fracht“ nur bestätigen. „Mein Hobby ist der Nachwuchs“, so der Unternehmer, der aus ganz kleinen Anfängen eine erfolgreiche Firma aufgebaut hat. „Viele Leute wissen nicht, was Logistik alles beinhaltet“, erklärte er und warb für interessante Jobs auch im Ausland. „Wir sind international tätig und sprechen viele Sprachen“, so Risch. „Bei uns hat jeder seine Karriere selbst in der Hand.“

Mit dem Verband „Hansalinie“ suchen die Logistik-Unternehmen die enge Verzahnung mit Schulen, um aufzuklären, was Speditionen zu leisten imstande sind. Als Ausbildungsberufe gibt es dort unter anderem Speditionskaufleute, Lageristen, Berufskraftfahrer, Bürokaufleute oder Nutzfahrzeug-Mechaniker. Dem Bild von übernächtigten Lastwagenfahrern auf der Autobahn setzt Risch entgegen: „Bei uns wird im Schichtwechsel gefahren“ und möchte mit „Schwarzen Schafen“ in der Branche nichts zu tun haben. Nur so ist es auch zu erklären, dass der Wildeshauser Soldat Andreas Hidde von der Bundeswehr in eine Spedition wechseln möchte. Er wollte sich auf dem Parkplatz von „Famila“ in Wildeshausen eingehend informieren, welche Karrieremöglichkeiten er in der Logistik hat.

dr

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