Kritik von Ratsfrau Kreszentia Flauger

Linke: Grünstreifen an der Hunte muss öffentliches Eigentum bleiben

Dieser Grünstreifen an der Hunte steht in der Diskussion.

Wildeshausen - Die Ratsfrau der Partei „Die Linken“, Kreszentia Flauger, lehnt das Ansinnen einiger Anlieger im Bereich Eichendorffstraße/Mozartstraße/Adolf-Menzel-Straße in Wildeshausen ab, den verbliebenen Grünstreifen zwischen ihren Grundstücken und der Hunteabbruchkante zu kaufen.

Sie will die Fläche für die Allgemeinheit erhalten: „Es war schon ein Fehler, überhaupt auf der ehemaligen öffentlichen Grünfläche eine Bebauung so nah an der Abbruchkante zuzulassen“, teilt Flauger mit. „Die untere Naturschutzbehörde hat damals in ihrer Stellungnahme ausgeführt, dass ohne die dahinter liegende Freifläche die Abbruchkante nicht mehr so gut erlebbar sei. Aber dieses richtige Argument wurde leider in den Wind geschlagen, unter Verweis darauf, dass ja ein fünf Meter breiter Grünstreifen bliebe. Um genau den geht es jetzt.“

Die Fläche, über deren Verkauf der Stadtrat am 23. Februar entscheiden soll, ist im geltenden Bebauungsplan als öffentliche Grünfläche mit der Zweckbestimmung Parkanlage ausgewiesen. Diese will Flauger erhalten: „Einer der schönsten Spazierwege Wildeshausens hat durch die vorhandene Bebauung schon deutlich an Erlebnisqualität verloren“, schreit sie. 

„Die verbliebenen fünf Meter an der Abbruchkante dürfen der Allgemeinheit jetzt nicht auch noch entzogen werden. Man kann aber natürlich über Änderungen an dieser Stelle nachdenken, zum Beispiel darüber, einen Weg anzulegen und eine Bank aufzustellen, von der aus Bürger den Ausblick auf die Hunte genießen können.“

dr

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