Liberale sind dagegen, dass 1,6 Hektar großes Grundstück verkauft wird

FDP: Schulgebäude am Lehmkuhlenweg prüfen

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Seit Jahren ist die Fläche am Lehmkuhlenweg im Angebot.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Seit einigen Jahren möchte die Stadt Wildeshausen eine Mischgebietsfläche von knapp 1,7 Hektar am Lehmkuhlenweg verkaufen. Gestern endete eine weitere Frist, ein Angebot abzugeben. Die FDP im Stadtrat hätte es jedoch gerne gesehen, wenn zunächst geprüft worden wäre, ob nicht auch eine Schule oder eine andere Einrichtung dort angesiedelt werden könnte.

Das Gelände ist unbebaut und verfügt über zwei Zufahrten. Auf der einen Seite grenzt sie an die Raiffeisen-Warengenossenschaft, auf der anderen Seite liegt der Friedhof. Erstaunlicherweise soll der Lehmkuhlenweg laut Bebauungsplan mit einem Wendehammer enden, damit es keinen Durchgangsverkehr gibt – er ist aber komplett vom Südring bis zur Goldenstedter Straße befahrbar.

In einem Antrag wendet sich die FDP gegen die Veräußerung der Fläche, die sich im Besitz der Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft befindet, die wiederum bald aufgelöst werden soll. Ein Verkauf sollte zumindest nicht erfolgen, bevor geklärt sei, ob sich das Areal für einen Schulneubau eigne, erklären die Liberalen. Denkbar wäre auch eine Einrichtung im sozialen Bereich.

„Die an die Genossenschaft grenzende Fläche mit einer Breite von etwa 23 Metern sollte nochmals der Genossenschaft zum Kauf angeboten werden“, so FDP-Ratsherr Helmut Müller. „Erst nach Ausschluss einer Eignung der Fläche für den schulischen und sozialen Bereich, also Zwecke der Stadt, sollte über die Art der Nutzung, beispielsweise bezahlbares Wohnen, ein Beschluss gefasst werden.“ Letzteres sei jedoch nur möglich, wenn öffentliche Fördermittel zur Verfügung stünden. Die Mieten müssten zudem auf fünf Euro pro Quadratmeter Wohnfläche begrenzt werden.

Nach Einschätzung von Müller könnten auf dem Areal auch eine Schule oder ein Kindergarten entstehen und in den Obergeschossen Wohnungen angeboten werden. Dann müsste ein derartiges Projekt auch nicht in der Städtebaulichen Entwicklungsmaßname realisiert werden.

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