Moderne LED innerhalb von zwei Jahren

„Leuchtturmprojekt“ bringt Licht nach Wildeshausen

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Straßenlampen an der Bahnhofstraße: Die Beleuchtung in Wildeshausen soll komplett auf LED umgestellt werden.

Wildeshausen - Die Stadt Wildeshausen könnte nach Angaben des Baudezernenten Manfred Meyer ein „Leuchtturmprojekt“ beim Betrieb von Straßenbeleuchtung bekommen. Offenbar gibt es eine Musterberechnung eines Energieversorgers, innerhalb von zwei Jahren sämtliche Leuchten in der Kreisstadt auf LED-Technik umzurüsten, und diese nach zehn Jahren erneut zu ersetzen. Der Betreibervertrag mit einer Laufzeit von 20 Jahren würde allerdings rund 4,83 Millionen Euro kosten (wir berichteten).

Meyer betonte in der Bauausschusssitzung, dass die Stadt derzeit 652. 000 Kilowattstunden jährlich verbraucht. Das kostet 150. 000 Euro, zuzüglich 40. 000 für Wartung und 50. 000 für den Austausch von veralteten Leuchten. „Manchmal finde ich allerdings gar keine Firma mehr, die die Lampen schnell reparieren mag“, sagte Meyer.

Das alles wäre nach Angaben der Stadtverwaltung Vergangenheit, wenn die Kooperation mit einem Energieversorger gesucht würde.

Der Ausschuss empfahl mehrheitlich gegen die Stimmen von Hermann Hitz (UWG) und Marko Bahr (FDP), dass nun ein Betreibervertrag ausgeschrieben werden soll. Allerdings war in der Diskussion davor deutlich erkennbar, dass es Zweifel daran gibt, dass ein Betreiber tatsächlich günstiger arbeitet als die Stadtverwaltung. „Bei einem privaten Anbieter können wir keine Fördermittel mehr einwerben“, kritisierten Heiner Spille (UWG) und Bahr. Das, so entgegnete Meyer, sei aber ohnehin nur bei der Installation von energieeffizienten Leuchten der Fall.

„Wir sollten das so schnell wie möglich machen“, forderte Stephan Dieckmann (SPD). Wolfgang Sasse (CDU) ergänzte, dass mit moderner Beleuchtung die Sicherheit der Bevölkerung verbessert werde. Zudem sei die Betriebsführung durch die Stadt deutlich teurer. Angesichts eines Hauhaltes mit 15,5 Millionen Euro Schulden müsse die günstigere Variante gewählt werden. Zudem würde die Verwaltung so von Aufgaben entlastet. dr

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