Elfjähriger ist neuer Kinderkönig

Leonhard Klaaßen holt den letzten Papagoy herunter

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Leonhard Klaaßen jubelt auf der Sänfte. -

Wildeshausen - Der letzte Vogel fiel am Sonnabend im Krandel um 18.15 Uhr: Der elfjährige Leonhard Klaaßen hatte ihn im Finale abgeschossen. Der Realschüler aus Wildeshausen musste sich erst einmal eine Königin suchen, weil er gar nicht mit dem Sieg gerechnet hatte. Er zog dann mit Juli Schmaus in die Stadt ein.

Leonhard hatte zum ersten Mal am Schießen teilgenommen. Er war aber gut trainiert, weil er bei den „Gilde-Jungs“ auf der Anlage von Landmaschinen Schröder unter der Leitung von Heiko Wittrock geübt hatte. Neben dem Schießen nennt er Handball als sein Hobby. „Ich habe gedacht, dass ich es niemals schaffen würde, weil so viele gute Schützen dabei waren“, sagte Leonhard nach dem letzten Schuss.

39 Jungen hatten sich diesmal beworben und waren in den Krandel ausmarschiert. Sie schossen in fünf Gruppen auf den Papagoy, nachdem sich knapp 50 Jungen am Plakettenschießen beteiligt hatten.

Schon die ersten beiden Schüsse auf den Vogel waren ein Volltreffer. In der ersten Gruppe war es dann Klaaßen, der bei der schweißtreibenden und kräftezehrenden Ausscheidung siegte.

In der zweiten Gruppe war mit Bosse Tonn der Bruder des Kinderkönigs von 2016, Lasse, erfolgreich. Der Elfjährige ist auch Sohn von Gildekönig Andreas Tonn, der 2017 bei den Männern gesiegt hatte und am Dienstag in die Königskompanie aufgenommen wurde.

Im dritten Durchgang siegte Lennard Wulf aus Colnrade. Der Zehnjährige ist Sohn von Gilde-Trommler Markus Wulf und hatte sich zum ersten Mal am Schießen beteiligt.

Ausmarsch zum Kinderschützenfest im Krandel

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Den vierten Durchgang entschied der 13-jährige Justus Werner aus Hude für sich. Sein Vater Jonas ist Gildemitglied, und so hatte sich Justus fest vorgenommen, Kinderkönig zu werden.

Max Schilling traf im fünften Durchgang mit fast jedem Schuss den Papagoy und siegte damit in seiner Gruppe. Der 14-jährige Gymnasiast aus Wildeshausen traf auch im Finale sehr gut, musste dann aber anerkennen, dass Leonhard das bessere Ende für sich hatte.

 dr

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