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Ehemaliges Hotel und Restaurant „Landhaus am Fillerberg“ unter neuer Leitung

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Von: Leif Rullhusen

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Horst (l.) und Sascha Eggert (r.) leiten den „Fillerberger Hof“, Stephan Skrotzki (M.) ist der Chef in der  Küche.
Horst (l.) und Sascha Eggert (r.) leiten den „Fillerberger Hof“, Stephan Skrotzki (M.) ist der Chef in der  Küche. © rullhusen

Das ehemalige Wildeshauser Hotel und Restaurant „Landhaus am Fillerberg“ steht seit Februar unter neuer Leitung. Der Gastrinom Sascha Eggert hat sich damit einen Traum erfüllt.

Wildeshausen – Den Traum eines eigenen Restaurants hatte Sascha Eggert schon lange. Als sich dem Oldenburger im vergangenen Herbst dieser Lebenswunsch auf dem Silbertablet präsentierte, überlegte er nicht lange.

Seit gut zwei Monaten lebt Eggert nun seinen Traum. Gemeinsam mit seinem Vater Horst betreibt er das Hotel und Restaurant „Fillerberger Hof“ – ehemals „Landhaus am Fillerberg“ – an der Dr.-Klingenbergstraße in Wildeshausen. Das Hotel hat bereits seit Februar wieder geöffnet, das Restaurant seit vergangenem Mittwoch. „Das war die beste Entscheidung meines Lebens“, erzählt der 48-jährige Gastronom. Eggert arbeitete an der Rezeption, als ihn der Inhaber der Immobilie das Angebot machte, den Gastronomiebetrieb zu übernehmen. Vorpächter Hoa Lu, der Hotel und Restaurant selbst erst im vergangenen Jahr übernommen hatte, wollte schon zum Jahresende wieder aufhören.

„Wir haben Familienrat gehalten und uns schnell entschieden: Das machen wir“, blickt Eggert zurück. Die Rollen waren rasch verteilt. Der Senior pachtet den Gastronomiebetrieb und der Junior übernimmt dessen Leitung. „Es war ein Sprung ins kalte Wasser, aber keine blauäugige Entscheidung“, erklärt der Gastronom und gelernte Kaufmann. „Wir haben uns die Zahlen sehr genau angeschaut. Außerdem ist es eine tolle Location in einer tollen Lage.“ Da für Vater und Sohn Eggert von vorneherein feststand, neben dem Hotel auch das Restaurant weiter zu betreiben, holten sich beide mit dem Wildeshauser Stephan Skrotzki einen erfahrenen Koch an Bord. Der 43-Jährige lernte den Beruf in der Harpstedter „Wassermühle“ und war danach in verschiedensten Hotel- und Restaurantküchen tätig. Skrotzki legt viel Wert auf frische Produkte. Fertige Soßen werde es bei ihm nicht geben, verspricht der  Koch. Selbst die Bratwürste, Nudeln und Maultaschen seien eigene Herstellung.

„Wir setzen zudem auf heimische Lieferanten. Die Zubereitung unserer Speisen mit regionalen und saisonalen Produkten werden wir weiter ausbauen“, verspricht Betriebsleiter Eggert. Die Speisekarte sei bis auf ein Gericht komplett neu, bleibe aber der traditionellen deutschen Küche treu. Im Mai werde es verschiedene Spargelgerichte geben und auch die beliebten Grillbüfetts sollen im Sommer wieder angeboten werden, plant Eggert. An sechs Tagen kümmert er sich mit seinem Team um das Wohl seiner Restaurantgäste, montags ist Ruhetag.

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Stammgäste werden übrigens Vertrautes vorfinden. Die neuen Betreiber haben viel in die Küche investiert, ansonsten präsentieren sich Hotel und Restaurant in gewohnter Einrichtung. „Unsere Vorpächter haben das gesamte Haus renoviert. Größere Maßnahmen sind deshalb nicht erforderlich“, erklärt der Gastronom. Kleine, wie die Überarbeitung der Zimmer, gebe es nach und nach.

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