Ausschuss spricht sich für Bebauungsplan aus

Am Lehmkuhlenweg kann wohl bald gebaut werden

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Auf diesem Gelände an der Harpstedter Straße soll ein Bürogebäude gebaut werden.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Einstimmig hat sich der städtische Ausschuss für Stadtplanung, Bau und Umwelt am Donnerstagabend für die Änderung des Bebauungsplanes Nummer 29 (Aldrup) ausgesprochen. Ohne Diskussionen und Vortrag des Planers wurde dieser Punkt durchgewunken.

Grund für die Änderung ist ein Anliegen des Unternehmens Agrarfrost. Mit der Aufstellung des Bauleitplanes sollen die Voraussetzungen für die Erhöhung des Lagervolumens und der Kühlkapazität geschaffen werden.

Ebenfalls einstimmig ist die Aufstellung des Bebauungsplanes Nummer 34 (Lehmkuhlenweg) über die Bühne gegangen. „Der Landkreis hat mitgeteilt, dass das Pestruper Moor als Ausgleichsfläche für Anpflanzungen ungeeignet ist“, betonte Karl Schulze Temming-Hanhoff. Dazu Planer Eckhard Mumm: „Wir mussten nach dem Artenschutzgesetz ausgleichen. Das heißt, dass es unter anderem um Kästen für Fledermäuse ging. Zudem wurden einige Unterpflanzungen mit Laubgehölzen vorgenommen.

Straße zu schmal?

Marco Bahr (FDP) merkte an, dass ihm die vorgesehene Straße mit einer Breite von 5,5 Metern zu schmal erscheint. „Nein, das ist völlig ausreichend. So können sich ein Lkw und ein Auto begegnen. Wir wären auch noch mit 4,75 Metern ausgekommen“, so Mumm.

„Die fast 17 000 Quadratmeter große Fläche wurde im Februar vergangenen Jahres über ein Interessenbekundungsverfahren von der Stadt ausgeschrieben. Für eine Million Euro hat die VR-Immobilien Wildeshauser Geest GmbH das Grundstück schließlich erworben.

„Dabei gab es schon einige maßgebliche Vorgaben“, so Olaf Klawonn, Geschäftsführer der VR-Immobilien. Unter anderem muss die Fläche, die sich in einem Mischgebiet befindet, zu 60 Prozent mit Wohnungen und zu 40 Prozent mit Gewerbe bebaut werden. „Von diesen 60 Prozent müssen wiederum 70 Prozent dem sozialen Wohnungsbau zugeschrieben werden. Das heißt, dass die Wohnungen mit Berechtigungsschein günstig angemietet werden können“, betonte Klawonn.

Bei drei Enthaltungen sprach sich der Ausschuss dafür aus, den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nummer 15 für ein Bürogebäude an der Harpstedter Straße aufzustellen. Gegenüber dem Europahaus soll ein Bürogebäude entstehen. Gleichzeitig soll die im rechtsverbindlichen B-Plan „Mittelstraße“ als Sackgasse mit Wendehammer festgesetzte Verkehrsfläche überplant werden.

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