Veränderung am Standort Wildeshausen

LEB legt Werkstätten zusammen

Mehrere Menschen stehen um weihnachtlich verkleidete Tiere und einen Weihnachtsmann herum
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Weihnachtsgrüße: Evelin Brames (Standortleitung, vorne Mitte), Peter Thieß (Fachanleitung Holzwerkstatt und Naturschutz, r.), Leonie Sombrutzki (Anleiterin Kreativwerkstatt, 2.v.r.), Verena Heine (Anleiterin für Holz und Naturschutz, 3.v.r.) mit weiteren LEB-Mitarbeitern und Teilnehmern.

Wildeshausen – Ein besonderer Tag für die Ländliche Erwachsenenbildung (LEB) in Wildeshausen: Jüngst kleidete das Team der Einrichtung die Tiere der Landschaftspflege in weihnachtliche Kostüme. Mit dabei waren Rückepony Knut, Esel Gorden sowie die beiden artgeschützten Thüringer Waldziegen Glöckchen und Waldemar. Der Weihnachtsmann alias Heiko Pape hielt die Zügel in der Hand. Das Gespann drehte ein paar Runden über einen nahen Acker.

Mit der Aktion will die LEB allen aktiven sowie ehemaligen Teilnehmern der Erwachsenenbildung ein frohes Weihnachtsfest wünschen. Momentan sind 13 Personen im Programm. Fünf von ihnen seien jedoch coronabedingt zu Hause, da sie zur Risikogruppe zählten, so Peter Thieß, Fachanleiter für Naturschutz.

Im kommenden Jahr stehen große Veränderungen an. Die Werkstätten aus Wildeshausen und Ganderkesee werden zusammengelegt. Das liege an „Ersparnisgründen, um die Verwaltung schlanker zu machen“, erzählt Thieß. Dann gebe es nur noch eine Standortleitung, die wechselweise in Wildeshausen und Ganderkesee sein werde. „Die Teilnehmeranzahl bleibt aber dieselbe, es können dann durchaus auch Leute aus Ganderkesee bei uns mitmachen“, ergänzt Thieß. Die Arbeit als Holzwerkstattleiter will er abgeben. „Ich bin den ganzen Tag draußen und dann abends drinnen noch die Bestellungen machen, das wird zu viel.“

LEB-Nähwerkstätten ziehen nach Ganderkesee

In Ganderkesee sollen künftig die beiden Nähwerkstätten gebündelt werden. Am dortigen Standort gibt es – anders als in Wildeshausen – eine Fahrradwerkstatt. Finanziert über Spenden können dort aufbereitete Räder günstig für 25 bis 50 Euro erworben werden. Eine weitere Besonderheit ist der Medienbereich.

Der Bereich „Ehrenamtliche Beweidung“ der Landschaftspflege verlässt die LEB Wildeshausen. So werde es 2021 keine Beweidung mehr durch die Ziegen und den Esel geben, die sich im vergangenen Jahr durch die Spätblühende Traubenkirsche gebissen haben. Auch das Rückepony Knut werde nicht mehr zur Verfügung stehen, so die LEB. Leonie Sombrutzki, Anleiterin der Kreativwerkstatt, verlässt zum Ende des Jahres ebenfalls den Standort.

„Jedes Ende ist auch ein neuer Anfang“, kommentiert Thieß den Abschied der von ihm geschätzten Kollegin. Neu hinzu komme der Bereich Archäologie. Das werde eine spannende Beschäftigung, so die LEB. Die Kooperation entsteht laut Thieß in Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Wildeshauser Geest. Dieser stelle Flyer her, zudem soll ein prähistorisches Museum in der alten Feuerwehr entstehen. „Das ist aber noch alles in der frühen Planung“, sagt er.

Dank an Kooperationspartner

Wichtig ist Thieß, dass die Teilnehmer positiv betrachtet werden und sich die Wahrnehmung der Maßnahmen ändert. Die Plätze und Hartz-IV-Empfänger kosteten das Land nicht bloß Geld, sondern schafften auch Werte. „Wenn an der Hunte Rastplätze und Kanustellen sauber sind und es im Internet dann gute Bewertungen gibt, ist das deren Verdienst.“

Bedanken möchte sich die LEB Wildeshausen bei ihren Kooperationspartnern: dem Tierheim Oldenburg, der Wohnungslosenhilfe, der Unteren Naturschutzbehörde, dem Zweckverband Wildeshauser Geest sowie der Stiftung Naturschutz, der Biologischen Schutzgemeinschaft Hunte-Weser-Ems und ganz besonders dem Jobcenter.

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