Gefahrenpunkt für Fußgänger und Radfahrer

Langes Warten auf die Querungshilfe

Gefahrenpunkt an der Haltestelle: Hier queren Fußgänger und Radfahrer die Straße.  
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Gefahrenpunkt an der Haltestelle: Hier queren Fußgänger und Radfahrer die Straße.  

Wildeshausen – Das Projekt bricht allmählich Rekorde: Schon seit dem Jahr 2014 gibt es den Antrag, eine Querungshilfe auf der Ahlhorner Straße, Höhe Moorweg/Spascher Feldweg, in Wildeshausen zu installieren. In diesem Jahr könnte es tatsächlich dazu kommen. „Die Ausschreibung ist jetzt raus“, bestätigte Baudezernent Manfred Meyer auf Nachfrage unserer Zeitung. Nun könne man nur hoffen, dass die Angebote im veranschlagten finanziellen Rahmen bleiben und das Projekt dann ausschreiben.

„Wir versuchen die Umsetzung in 2020“, hatte Stadtpressesprecher Hans Ufferfilge bereits Ende 2019 angekündigt. Doch dann kam laut Meyer die Corona-Pandemie mit der Haushaltssperre dazwischen und ließ die Planungen stocken.

Schon vor sieben Jahren hatte der damalige FDP-Ratsherr Helmut Müller beantragt, die Querungshilfe zu bauen. Damals hatte die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg das Ansinnen für die Bundesstraße abgelehnt, weil dafür nicht genug Fahrbahnquerungen gezählt wurden. Mittlerweile handelt es sich aber um eine Kreisstraße und der Landkreis Oldenburg billigt die Maßnahme, wenn die Stadt zahlt.

Nach Einschätzung von Müller ist die Gefahr für die Menschen, die dort die Fahrbahnseite wechseln, weiterhin groß. Auch ein Fazit der Planungsgemeinschaft Verkehr lautete dementsprechend: „Eine ausreichende Querungssicherheit beim Übergang vom Zweirichtungsverkehr zu beidseitigen Radwegen ist in einigen Bereichen des Kernstadtrandes nicht gegeben“, hieß es in einem Gutachten.

Gefährliche Querungen

Problematisch ist dort, dass der Rad- und Fußweg in Richtung Stadtausgang endet, weswegen die Radfahrer und Passanten die Straßenseite wechseln müssen. Außerdem befindet sich an der Ahlhorner Straße eine Bushaltestelle, an der die Kinder und Jugendlichen aus der Siedlung Stadtfelde aus- und einsteigen. Auch sie müssen die stark befahrene Ahlhorner Straße überqueren.

Ursprünglich war die Stadt von 72 000 Euro Kosten ausgegangen. Damit dürfte das Projekt heute wohl nicht mehr verwirklicht werden können. „Wir müssen in die Straße eingreifen“, so Meyer. Voraussichtlich müsse die Baustelle sogar mit Ampeln geregelt werden.

Irgendwann wird auch die Entlastungsstraße, die parallel zum Westring die Visbeker und Ahlhorner Straße verbinden soll, in Letztere einmünden. Das wäre dann aber 160 Meter von der Querungshilfe entfernt.

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