Lob von Landrat und Bürgermeister

„Helfer leisten Großartiges“

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Bürgermeister Jens Kuraschinski (Mitte) stattete am Sonnabend den Helfern in der Halle am Gymnasium einen Besuch ab. Roman Kaminski (links) und Thomas Siemer von den Maltesern informierten ihn über den Fortgang der Arbeiten.

Wildeshausen - Landrat Carsten Harings und Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski nehmen die aktuelle Situation in der Widukind-Halle und am Gymnasium Wildeshausen zum Anlass, sich bei allen Helfern zu bedanken.

„Es ist fantastisch, was unsere Helfer hier binnen kürzester Zeit alles leisten und auf die Beine stellen. Hierfür gilt allen und Helfern sowie allen Mitarbeitern mein ganz besonderer Dank“, so Landrat Carsten Harings. Binnen weniger Stunden war die Turnhalle des Gymnasiums kurzfristig geräumt und für zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten hergerichtet worden, damit weitere Flüchtlinge, die dem Landkreis Oldenburg im Wege der Amtshilfe vom Land zugewiesen wurden, gut untergebracht und versorgt werden konnten.

Auch Bürgermeister Jens Kuraschinski machte sich ein Bild vor Ort. „Beeindruckend, wie die vielen helfenden Hände hier gemeinsam anpacken, um alles für die Neuankömmlinge herzurichten. Mein Dank gilt ebenfalls allen ehrenamtlich Tätigen und allen hauptamtlichen Hilfskräften, die sich hier aktiv einbringen. Ein besonderer Dank gilt dem Technischen Hilfswerk, dem Malteser- Hilfsdienst, der Freiwilligen Feuerwehr Wildeshausen sowie den freiwilligen Helfern. Aber auch den vielen Arbeitgebern, die ihre Mitarbeiter hierfür freistellen, sei an dieser Stelle ausdrücklich gedankt.“

Der Landkreis Oldenburg und die Stadt Wildeshausen haben inzwischen gut 450 Menschen in der Kreisstadt in ihrer Obhut, wobei gegenwärtig im Rahmen der Regelquote etwa 150 Flüchtlinge dezentral eine Bleibe gefunden haben. Auf Wege der Amtshilfe mussten etwa 300 Flüchtlinge vom Landkreis Oldenburg zentral in den beiden Turnhallen untergebracht werden, um dem Anliegen des Landes nachzukommen.

„Wichtig ist, dass wir nach wie vor bemüht sind, eine dezentrale Unterbringung zu gewährleisten. Über weitere Wohnungsangebote hierfür freuen wir uns natürlich sehr, damit keine zusätzlichen Notquartiere aufwendig hergerichtet werden müssen“, so Kuraschinski.

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