Institut führt die Region als Risikogebiet

Coronavirus-Alarm: Landkreis Oldenburg sieht bei RKI-Wert rot

Landkreis Oldenburg rot: Das Robert-Koch-Institut hat die Übertretung des Schwellenwertes gemeldet. Das ist allerdings nach Angaben des Landkreises nicht korrekt.
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Landkreis Oldenburg rot: Das Robert-Koch-Institut hat die Übertretung des Schwellenwertes gemeldet. Das ist allerdings nach Angaben des Landkreises nicht korrekt.

Wildeshausen – Die Fallzahlen der bestätigten Corona-Infektionen steigen weiter an. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionen im Landkreis Oldenburg hat erneut um 13 Fälle zugenommen und beträgt aktuell 637 bestätigte Fälle (inklusive genesener und verstorbener Personen) einer Covid-19-Erkrankung, hervorgerufen durch das Virus Sars-CoV-2 (Stand Mittwoch um 12 Uhr). Derzeit gibt es 118 registrierte mit dem Coronavirus infizierte Personen. In Quarantäne befinden sich im Kreisgebiet 916 Personen.

„Die neu hinzugekommenen Fälle sind zumeist diffus in der Bevölkerung aufgetreten. Es gibt also weiterhin ein erhöhtes Infektionsgeschehen. Das Kreisgesundheitsamt arbeitet mit Hochdruck daran, alle Kontakte zeitnah zu verfolgen“, teilte Kreispressesprecher Oliver Galeotti mit.

Landkreis Oldenburg: Verunsicherung wegen unterschiedlicher Coronavirus-Angaben

Für Verunsicherung und zahlreiche Fragen habe indes die Sieben-Tage-Inzidenz gesorgt. Sowohl das Robert-Koch-Institut (RKI) wie auch das niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) stellen den Landkreis Oldenburg auf deren aktuellen Internetseiten von Mittwoch rot markiert dar, was die Ausweisung eines Risikogebietes bedeutet. „Das stellt aber nicht den aktuellen Datenstand dar“, kritisiert Galeotti. „Die tagesaktuelle Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis beträgt Stand Mittwoch um 12 Uhr 45,8.“

Landkreis ist schneller mit seinen Daten

Das RKI wie auch das NLGA stellen wegen zeitlich differenzierter Dateneingabe den Datenbestand mit bis zu dreitägiger Verzögerung dar, so der Landkreis. Die einzig tagesaktuelle Datenquelle für die Fragestellung zur Inzidenz wie auch generell zum Infektionsgeschehen sei das Kreisgesundheitsamt. Und die Feststellung, ob der Landkreis ein Risikogebiet ist oder nicht stellt laut Niedersächsicher Corona-Verordnung vom 8. Oktober der jeweilige Landkreis per Allgemeinverordnung fest. „Da die aktuelle Inzidenz bei 45,8 liegt, ist dies hier nicht erfolgt“, betont Galeotti.

15 Infizierte in Wildeshausen

Erneut weist die Kreisverwaltung aber eindringlich auf die AHA-Regel plus L hin. Also: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske und Lüften. Das ist die Basis für einen möglichen Erfolg zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus. Das wurde aus Sicht der Kreisverwaltung zuletzt ein wenig vernachlässigt.

Bei den 118 Infizierten handelt es sich um Personen aus den Gemeinden Dötlingen (2), Ganderkesee (15), Großenkneten (67), Hatten (7), Hude (6) und Wardenburg (1), der Samtgemeinde Harpstedt (5) sowie der Stadt Wildeshausen (15). 508 Genesene verteilen sich auf Dötlingen (15), Ganderkesee (48), Großenkneten (123), Harpstedt (10), Hatten (43), Hude (34), Wardenburg (49) und Wildeshausen (186).  dr

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