Derzeit wird eine Übersicht erstellt

Landkreis Oldenburg prüft Versorgung mit Bürger-Tests

Corona-Schnelltest: Schon bald sollen diese überall im Landkreis Oldenburg möglich sein.
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Corona-Schnelltest: Schon bald sollen diese überall im Landkreis Oldenburg möglich sein.

Wildeshausen – In seiner Sitzung am Montag hat sich der Kreisausschuss des Landkreises Oldenburg auch unter Einbeziehung eines CDU-Antrages mit der Thematik „Schnelltests und Testzentren“ sowie der damit verbundenen Arbeit und dem Vorgehen der Kreisverwaltung befasst. Dabei würdigte das Gremium die Anstrengungen der Kreisverwaltung zur Bekämpfung der Corona-Virus-Pandemie und stärkte ihr den Rücken, den Weg konsequent weiterzugehen.

„Dies ist ein tolles Zeichen der Politik und wirkt sich motivationsfördernd für alle Beteiligten aus“, freut sich Landrat Carsten Harings über die Botschaft der politischen Vertreter aller im Kreistag vertretenen Fraktionen und Gruppen. Im Kreisausschuss sei es aber nicht nur bei der Feststellung geblieben, es wurde auch über die Testmöglichkeiten im Landkreis Oldenburg beraten.

Aktuell stehen laut Pressemitteilung des Kreises in Niedersachsen 1 077 Praxen für die kostenlosen Tests für Jedermann bereit. Die Liste ist über die Internetseitewww.arztauskunft-niedersachsen.de abrufbar.

In Apotheken testen lassen

Da nicht alle Ärzte ihre Zustimmung für die Aufnahme auf die Liste gegeben haben, ist es ratsam, zunächst auch den Hausarzt nach einer Testmöglichkeit zu fragen. Daneben ist es möglich, sich in Apotheken testen zu lassen. Hierzu gibt es allerdings aktuell keine landesweite Übersicht der teilnehmenden Apotheken.

Für den Landkreis Oldenburg wird nun von der Kreisverwaltung eine Übersicht erstellt, wo sich Bürger testen lassen können. Für diese Liste werden notfalls alle Apotheken angerufen, weswegen es etwas Zeit benötigt. Nach Fertigstellung wird die Übersicht auf der Homepage des Landkreises Oldenburg veröffentlicht, heißt es.

Aus Sicht der Landesregierung und auf Basis der landesweiten Teststrategie soll somit die Inanspruchnahme der anlasslosen und symptomunabhängigen, kostenlosen Testungen in Niedersachsen flächendeckend und ausreichend gesichert sein.

Hilfsorganisationen mit im Boot

Trotz alledem hat die Kreisverwaltung in den vergangenen zwei Wochen schon vor Eingang von Anträgen bereits Kontakt zu den hiesigen Hilfsorganisationen aufgenommen, um eventuelle Versorgungslücken im Testangebot für die Bevölkerung entgegenzutreten und zu schließen. Die Johanniter-Unfall-Hilfe und das Deutsche Rote Kreuz haben demnach hierzu ihre Bereitschaft signalisiert. Der Malteser Hilfsdienst ist bereits beim Betrieb des Impfzentrums federführend eingebunden. Wo und in welchem Rahmen weitere, ergänzende Testmöglichkeiten geschaffen werden, wird ebenfalls sehr zeitnah bekannt gegeben, so die Kreisverwaltung. Ziel sei ein flächenhaftes ausgewogenes Testangebot, das den Bedarfen im gesamten Landkreis gerecht wird.

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