Lokal „Nic Menü“ eröffnet in Aumühle

Neue Pächterin für Lokal „Visbeker Braut“ in Wildeshausen

Präsent für die Pächterin: Insa Naber, Tochter von Cord Naber, übergab an Nadine Nicolaus (l.) einen Korb zur Eröffnung.
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Präsent für die Pächterin: Insa Naber, Tochter von Cord Naber, übergab an Nadine Nicolaus (l.) einen Korb zur Eröffnung.

Das Wildeshauser Traditionslokal „Visbeker Braut“ an der Ahlhorner Straße direkt an der Autobahnauffahrt Wildeshausen-West ist wieder offen.

Seit Montag betreiben Anke und Nadine Nicolaus den Imbiss „Nic Menü“ mit Hausmannskost für Lastwagenfahrer und alle, die preisgünstig essen wollen, in der „Visbeker Braut“. Mutter und Tochter Nicolaus sind von der alten Adresse an der Ahlhorner Straße 103 umgezogen, wo sie elf Jahre lang gekocht und bewirtet haben. Vorher war Anke Nicolaus, die in einer Großkantine das Gastronomiegeschäft gelernt hat, an der Harpstedter Straße ansässig. Wie in den ehemaligen Lokalen gibt es bei „Nic Menü“ in Aumühle belegte Brötchen, Schnitzel oder Frikadelle sowie Nuggets und Currywurst mit Beilagen in jeder Form. Zudem ist ein Partyservice geplant.

Durch Mundpropaganda hatten Anke und Nadine Nicolaus davon erfahren, dass Cord Naber die „Visbeker Braut“ wiederbeleben möchte. Der Abschleppunternehmer aus der Gemeinde Hatten hatte das Objekt im Jahr 2018 bei einer Zwangsversteigerung für 150 000 Euro erworben. Naber wollte und möchte noch immer dort einen Autohof aufbauen. Auf dem 2,3 Hektar großen Grundstück sind Stellplätze für 30 Autos und 30 Lastwagen vorhanden. Doch weder von der Stadt Wildeshausen noch von der Gemeinde Großenkneten, auf deren Gebiet ein Teil des Grundstücks in Steinloge liegt, erhielt Naber die Genehmigung dazu. Wohl auch deshalb, weil Wildeshausen gleich nebenan das Industriegebiet Wildeshausen-West und einen Autohof plant.

Lokal saniert

„Ich glaube, der Bedarf ist dennoch da“, sagt Naber, der als Inhaber des Unternehmens Koopmann viel herumkommt und die Trucker-Szene kennt. Jetzt hat er nach eigenen Angaben zunächst 200 000 Euro investiert, um die „Visbeker Braut“ wieder hübsch zu machen. „Das wird jetzt anlaufen“, sagt Naber optimistisch. „Wir haben hier noch einen Clubraum, und nebenan ist ein Motel möglich.“ Demnächst soll die Fassade erneuert werden, auch die Schilder sind bereits bestellt. „Es ist aber gar nicht so leicht, Handwerker zu bekommen“, berichtet der Unternehmer von seinen Bemühungen, das Objekt auch von außen attraktiv zu gestalten.

Im Inneren werden Gäste aus der Vergangenheit vieles wiedererkennen. Zwar ist manches moderner gestaltet worden, doch die rustikalen Ecken sind geblieben, und an den Wänden befinden sich weiter die Gemälde von der „Visbeker Braut“ und dem Schafkoben.

„Wir werden alle aus der Politik der Gemeinden einladen und zeigen, wie schön es geworden ist“, kündigt Naber an. „Hier sieht es wieder ordentlich aus“, erklärt er mit Blick auf eine wenig ruhmreiche Vergangenheit des Hauses bis vor drei Jahren. Das Lokal war ursprünglich 1925 errichtet worden und wurde Anfang der 1970er-Jahre umgebaut. Unmittelbar vor der Versteigerung war es in Händen eines Besitzers, der sowohl das Gebäude herunterkommen ließ, als auch den guten Namen des Lokals beschädigte.  dr

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