Corona-Inzidenzwert steigt auf 126,8 auf 100.000 Einwohner

Landkreis Oldenburg im roten Bereich

Die Karte färbt sich rot: Der Landkreis Oldenburg hat einen Inzidenzwert von 126,8.
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Die Karte färbt sich rot: Der Landkreis Oldenburg hat einen Inzidenzwert von 126,8.

Wildeshausen – Die problematische Entwicklung zeichnete sich ab und hat nun ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht: Der Landkreis Oldenburg ist laut der neuen Erhebung des Landesgesundheitsamtes wieder auf der Inzidenzkarte des Landes tiefrot gefärbt.

Mit Stand Freitag um 9 Uhr liegt der Landkreis bei einer kumulativen Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 126,8. Ab der Grenze von 100 können wieder Regelungen für den Einzelhandel in Kraft treten, dass die Geschäfte nicht geöffnet sind und bestellte Waren abgeholt werden müssen.

Starker Anstieg zu Freitag

Das Land Niedersachsen weist nun auch im Internet aus, wie sich die Inzidenzwerte innerhalb einer Woche entwickelt haben. Laut der dort vorliegenden Statistik lag der Inzidenzwert am Sonnabend noch bei 88,6. Mit leichten Schwankungen stieg er in der Woche langsam bis auf 97,8 am Donnerstag, um am Freitag deutlich anzusteigen.

Laut Landesgesundheitsamt gab es von Donnerstag auf Freitag 56 Neuinfektionen im Landkreis Oldenburg. Die genauen Zahlen der Kreisverwaltung liegen noch nicht vor.

Die kumulative Sieben-Tages-Inzidenz bei den kommunalen Nachbarn ist sehr unterschiedlich. Im Landkreis Diepholz liegt sie bei 80,2, im Landkreis Vechta bei 129,5 und im Landkreis Cloppenburg bei 206,2.

Wildeshausen prüft Antrag auf Modellkommune

Nach Angaben von Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski am Donnerstagabend im Rat prüft die Stadt, ob sie sich als Modellkommune bewerben will, die unter bestimmten Voraussetzungen Öffnungsszenarien für den Einzelhandel, die Gastronomie und die Kultur in enger Abstimmung mit dem örtlichen Gesundheitsamt bestimmen darf.

„Die Verwaltung befasst sich gerade hiermit. Sofern ein tragfähiges Konzept, bei dem selbstverständlich die Sicherheit und die Gesundheit der Bürger im Vordergrund stehen, erarbeitet und vom Gesundheitsamt das erforderliche Einvernehmen hergestellt wurde, wäre final, auch mit Blick auf die steigende Inzidenz, zu entscheiden, ob sich die Stadt als Modellkommune bewerben wird“, so Kuraschinski. Gegenwärtig würden die Details erarbeitet. So seien unter anderem ein Ausstiegsszenario und ein räumlich abgegrenzter Bereich des Versuchs zu definieren.

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