Corona: Inzidenzwert unter 100 / Land vermeldet 13 Tote mehr als der Landkreis

Landkreis Oldenburg derzeit kein Hotspot

Im Vergleich nicht mehr ganz so viele Infektionen: Der Landkreis Oldenburg auf der Niedersachsenkarte.
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Im Vergleich nicht mehr ganz so viele Infektionen: Der Landkreis Oldenburg auf der Niedersachsenkarte.

Landkreis – Der Landkreis Oldenburg gehört aktuell nicht mehr zu den Hotspots in Niedersachsen. Die kumulative Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 90,9 auf 100 000 Einwohner. (Stand Dienstag um 9 Uhr). Das ist der Wert des Landes Niedersachsen, der bindend für Verordnungen und Verfügungen ist.

Während der Landkreis Diepholz mit 88 knapp unter dem Wert des Landkreises Oldenburg liegt, verzeichnen der Landkreis Cloppenburg 126,6, der Landkreis Vechta 147,7 und die Stadt Delmenhorst 168,9 als Inzidenzwert.

Wie in den vergangenen Wochen gab es auch von Montag auf Dienstag die höchste Zahl der Neuinfektionen in der Stadt Wildeshausen. Hier wurden 13 Menschen positiv getestet. Derzeit sind 54 Bürger infiziert. Eine ebenfalls deutliche Steigerung gab es in der Gemeinde Ganderkesee. Hier wurden neun Personen positiv auf das Coronavirus getestet. In Hude gab es sechs Neuinfektionen, in Großenkneten fünf und in Wardenburg zwei. In den den übrigen Gemeinden wurde niemand positiv getestet.

543 Menschen in Quarantäne

Die Gesamtzahl der registrierten Infektionen beträgt aktuell 2 725 bestätigte Fälle (inklusive genesener und verstorbener Personen) einer Covid-19-Erkrankung hervorgerufen durch das Virus Sars-CoV-2 (Stand Dienstag um 12 Uhr). 2 492 Menschen gelten als wieder genesen. 44 Personen sind verstorben. Somit gibt es aktuell 189 registrierte, mit dem Coronavirus infizierte Personen. In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 543 Personen.

Nach Angaben des Landkreises können weiter zwei Infektionsschwerpunkte definiert werden. Es sind die Fleisch- und Schlachtbranche (25 Fälle) und Pflegeeinrichtungen im Kreisgebiet (48 Fälle). Die übrigen Fälle sind diffus verteilt.

Schwierige Datenlage

Erfahrungsgemäß sind die Meldezahlen nach den Wochenenden und nach Feiertagen niedriger als an den übrigen Wochentagen. Grund dafür ist, dass an Wochenenden und Feiertagen weniger getestet wird. Durch die zusätzlichen Feiertage über Weihnachten ist dieser Effekt aktuell stärker ausgeprägt. Insofern kann der aktuelle Rückgang der Meldezahlen und der Sieben-Tage-Inzidenz nicht als ein tatsächlich rückläufiges Infektionsgeschehen interpretiert werden. Schwierig bleibt auch die Datenlage, was die erfassten Toten mit und an Corona im Landkreis betrifft. Das Land Niedersachsen vermeldete zu Dienstag drei neue Tote und kommt insgesamt auf 54 Tote. Dem Landkreis ist nach eigenen Angaben schleierhaft, woher diese Zahlen kommen. Ein Abgleich der Namen ist aus Datenschutzgründen nicht möglich. Nicht nur das Kreisgesundheitsamt in Wildeshausen meldet Todesfälle nach Hannover zum Land, sondern auch Altenheime und Ärzte. Deshalb kann es zu verschiedenen Zahlen kommen.

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