Regelung gilt nur noch bis Sonntag

Landkreis Oldenburg hebt Ausgangssperre auf

Weiter Hochinzidenzkommune: Im Landkreis Oldenburg bleiben viele Einschränkungen, die Ausgangssperre wird aber aufgehoben.
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Weiter Hochinzidenzkommune: Im Landkreis Oldenburg bleiben viele Einschränkungen, die Ausgangssperre wird aber aufgehoben.

Der Landkreis Oldenburg hebt ab Sonntag die Corona-Ausgangssperre auf. Er bleibt aber weiter eine Hochinzidenzkommune mit Werten zwischen 100 und 150.

  • Ab Sonntag gelten in Wildeshausen, Großenkneten und Wardenburg keine Ausgangssperren mehr.
  • Familientreffen sind weiterhin untersagt.
  • Kreisverwaltung legt Corona-Verordnung eng aus.

Wildeshausen – Der Landkreis Oldenburg bleibt weiter eine Hochinzidenzkommune. Eine entsprechende Verfügung ist vorbereitet, kann aber laut der Kreisverwaltung in Wildeshausen erst veröffentlicht und damit in Kraft gesetzt werden, wenn die neue oder auch verlängerte Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen in Kraft ist. „Dies erwarten wir am Wochenende. Die Landesverordnung ist rechtliche Grundlage und Auftrag für unsere Verfügung“, erklärt Landrat Carsten Harings in einer Pressemitteilung vom Freitag.

Eine wesentliche Änderung wird es aber dennoch geben: Am Sonntag läuft die Ausgangssperre in der Stadt Wildeshausen sowie den Gemeinden Großenkneten und Wardenburg aus und wird nicht verlängert.

„Die Prognose für die nächste absehbare Zeit deutet für den Landkreis Oldenburg auf eine Inzidenz im Korridor von 100 bis 150 hin. Darum bleiben wir weiter Hochinzidenzkommune“, betont Harings, der berichtet, dass die Kreisverwaltung, insbesondere in Bezug auf Regelungen und Vorgaben, in jüngster Zeit zahlreiche Fragen zur Auslegung oder auch möglichen Lockerungen der aktuell geltenden Vorgaben erreichen. Hierzu stellt die Kreisverwaltung klar, dass sie als „Rüstzeug“ und vor allem rechtliche Grundlage des Handelns die jeweils aktuell gültige Verordnung des Landes anwendet.

„Schutz von Leben und Gesundheit“

„Im Kreishaus gibt es die Richtlinie an die einzelnen Ämter, die Verordnung streng auszulegen. Und dies wird auch konsequent gemacht“, sagt Harings. „Bei allem Verständnis für den Unmut und für individuelle Wünsche, bleibt für alle gemeinsam ein übergeordnetes Ziel: Der Schutz von Leben und Gesundheit der Bevölkerung. Darum haben wir uns früh in der Pandemie entschieden, Auslegungen der Verordnung streng zu bemessen.“ Erster Kreisrat und gleichzeitig Dezernent für Ordnung und Recht, Christian Wolf, fügt an: „Wir sind aktuell als Infektionsschutzbehörde tätig. Da sind wir den rechtlichen Vorgaben verpflichtet. Und nichts anderes tun wir. Wünsche nach bestimmten, lokalen Lockerungen können wir – selbst wenn wir es wollten – nicht erfüllen. Dies wollen viele nicht wahrhaben, aber es ist die Realität.“

Familienfeiern untersagt

Einen weiteren Hinweis gibt die Kreisverwaltung zu bevorstehenden religiösen Veranstaltungen wie beispielsweise Konfirmation oder Kommunion. Diese sollen, wie auch Gottesdienste, unter der Einhaltung der bestehenden Regeln erfolgen. „Auch wenn diese für alle Beteiligten besonderen Anlässe Grund zum Feiern sind, müssen anschließende Familientreffen oder gar Familienfeiern ausfallen. Denn sie sind aktuell generell verboten“, heißt es.

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