Bei Lagerhallenbrand wurden alle Hütten zerstört/Gastro-Runde gibt nicht auf

Heiße Bauphase für Weihnachtsmarkt-Budendorf

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Frank Stauga flämmte schon im vergangenen Jahre die Hütten.

Wildeshausen - Am 24. Juli brannte die große Lagerhalle am Wildeshauser Bahnhof komplett ab – und mit ihr 15 Holzhütten für den Weihnachtsmarkt auf dem Markplatz und vor der Alexanderkirche. Sieben davon hatte die Wirterunde um Gastronom Frank Stauga („Altes Amtshaus“) selbst gebaut, acht hatte Stauga in Verden besorgt und wollte sie zum nächsten Weihnachtsmarkt fertig stellen.

Der Schaden beträgt rund 30000 Euro, und noch ist nicht klar, ob die Versicherung einen Teil der Kosten übernimmt. Unabhängig davon hat Stauga den festen Plan, ein neues Budendorf zusammenzuzimmern. Vom 19. bis 23. Oktober schließt er sein Lokal und wird mit einigen Gleichgesinnten mindestens sieben Hütten neu bauen. Für diese Aktion sucht Stauga noch kompetente Helfer, die für den guten Zweck mit Hand anlegen möchten. Aber auch finanzielle Hilfe wäre toll, weil die Gastronomen alle Ausgaben aus der eigenen Tasche finanzieren müssen und bereits im vergangenen Jahr viel investiert hatten. Zudem wäre es sehr hilfreich, wenn ein Unternehmer den unentgeltlichen Transport der fertigen Hütten übernehmen könnte.

Unabhängig von allen Widrigkeiten steht der Termin für den diesjährigen Weihnachtsmarkt fest. Los geht es am 11. Dezember um 17 Uhr vor der Alexanderkirche mit dem Highlight-Wochenende und einem Mittelaltermarkt. Die Budenstadt der Gastronomen auf dem Marktplatz ist bis Sonntag, 20. Dezember, geöffnet.

Als eine besondere Attraktion dürfte gelten, dass in diesem Jahr der beliebte Mittelaltermarkt-Veranstalter „Die Fogelvreien“ vor der Alexanderkirche sein Dorf aufbauen wird. Die Verträge sind zwar noch nicht unterzeichnet, aber alle Seiten gehen davon aus, dass das Spektakel klappen wird.

Nachdem im vergangenen Jahr ein Kettenkarussell auf dem Marktplatz stand, hofft Stauga in diesem Jahr, ein deutlich besser zum Ambiente passendes Kinderkarussell engagieren zu können. Es wird auf jeden Fall wieder einen Eventstall geben, in dem Musikgruppen und andere Interessierte, wie zum Beispiel Kindergarten- oder Schulgruppen, ihr Können zeigen dürfen.

Das Dorf soll zudem durch Hütten von der Diakonie Himmelsthür komplettiert werden. „Damit bekommen wir trotz des Brandschadens einen tollen Weihnachtsmarkt hin“, ist sich Stauga sicher. Wer helfen möchte, kann sich bei ihm unter Tel. 04431/9463800 (Altes Amtshaus) melden.

dr

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