CDU lädt zum Bürgergespräch im neuen Baugebiet ein/Bargloyer Weg ist als Haupterschließungsstraße ein schwieriges Pflaster

Neue Wege für Radfahrer und Fußgänger dringend nötig

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Bernhard Block (r.) und Wolfgang Sasse (l.) am Realverbandsweg, der in Richtung Diskothek führt.

Wildeshausen - Wenn CDU-Ratsherr Bernhard Block morgens von der Straße „Am Fuchsbau“ im neuen Wohngebiet „Vor Barg-loy“ über den Bargloyer Weg in Richtung Westring fährt, bekommt er hautnah mit, wie viel Verkehr dort unterwegs ist. Neben Baulastern fahren dort die Anwohner mit ihren Autos sowie Jugendliche, die mit dem Rad zur Schule wollen. Sogar Kinder sind dort zu Fuß unterwegs.

Einen Fuß- oder Radweg gibt es nicht. „Da wird es schon ganz schön eng und gefährlich, wenn sich zwei Fahrzeuge begegnen“, weiß Block.

Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass die Probleme eher größer werden dürften. Denn schon in wenigen Wochen soll die Erschließung des benachbarten Baugebietes mit einigen Wohneinheiten beginnen. Somit dürften schon bald noch mehr Fahrzeuge auf dem Bargloyer Weg unterwegs sein, der nach ursprünglichen Planungen auf eine Sammel- oder Entlastungsstraße münden soll. Diese ist aber weder komplett geplant, noch weiß jemand, wann sie gebaut werden kann.

„Wir brauchen dringend Lösungen“, sagte Block im Rahmen eines Bürgergespräches am Freitag bei ihm im neuen Baugebiet. Zwar kamen keine Anwohner, dennoch gab es eine lebhafte Diskussion in der CDU-Fraktion. Mehrere Punkte stehen bei den Christdemokraten auf der Agenda. Einerseits soll der Ausbau der Straße „Am Fuchsbau“ nach Möglichkeit schon im kommenden Jahr erfolgen, weil die Wohnbebauung weitgehend abgeschlossen ist. Die weiteren Straßen im Wohngebiet wären dann im Jahr 2017 dran.

Gleichzeitig möchte sich die CDU dafür einsetzen, dass für Radfahrer und Fußgänger Alternativen zum Bargloyer Weg geschaffen werden. Drei Lösungen hatte Block zusammen mit dem Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Sasse entwickelt. So könnten die schwächsten Verkehrsteilnehmer entweder über gepflasterte Wege ins Wohngebiet „Beim grauen Immenthun“ gelangen und sich von dort entlang der Visbeker Straße in Richtung Stadt bewegen. Denkbar ist auch die Strecke über den Realverbandsweg hin zur Straße „Am Reepmoor“, um dann über den Reepmoorsweg zum Westring zu gelangen. Die dritte Alternative wäre es, den Realverbandsweg von der Straße „Am Fuchsbau“ durch die Wiesen in Richtung Diskothek „Fun Factory“ so zu präparieren, dass dort Radfahrer und Fußgänger entlang fahren können. „Dazu müssten aber Gespräche von der Stadt mit dem Realverbandsweg geführt werden“, sagt Sasse. Und das möglichst zeitnah, denn wenn es bald am Morgen später hell werde und am Abend früher dunkel, sei der Bargloyer Weg als gleichzeitige Haupterschließungsstraße ein gefährliches Pflaster.

dr

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