VfL Wittekind wirbt niedrigen sechsstelligen Betrag bei Unternehmen ein

Kunstrasenplatz wieder Thema

Würden gern auf Kunstrasen kicken: Die Fußballer des VfL Wittekind spielen anders als Mannschaften in den umliegenden Gemeinden auf Naturrasen. archiv
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Würden gern auf Kunstrasen kicken: Die Fußballer des VfL Wittekind spielen anders als Mannschaften in den umliegenden Gemeinden auf Naturrasen. archiv

Wildeshausen – Schon seit Oktober 2014 diskutiert die Wildeshauser Politik immer mal wieder über den Bau eines Kunstrasenplatzes für den VfL Wittekind im Krandel. Aber bislang gab es keine Mehrheit dafür. Jetzt wagt der Verein von sich aus einen neuen Anlauf und bittet um Spenden. Von Unternehmen sei bereits eine niedrige sechsstellige Summe zugesagt worden, heißt es.

Die Gesamtkosten inklusive Flutlicht bewegen sich in der Größenordnung von knapp einer Million Euro.

Wegen der VfL-Initiative steht das Thema jetzt wieder auf der Agenda der Politik, die sich am Dienstag, 9. März, ab 18.15 Uhr im Rathaus im Ausschuss für Stadtentwicklung, Tourismus, Sport und Kultur (STSK) damit beschäftigen wird. Zwar taucht der Punkt momentan noch nicht auf der Tagesordnung auf, „aber wir erweitern das“, sagt Stadtsprecher Hans Ufferfilge. Durch die Initiative des Vereins habe sich ein Anlass ergeben, das Thema erneut zu erörtern.

Bei der bisher letzten Sitzung dazu war beschlossen worden, eine öffentliche Informationsveranstaltung zur „Optimierung der Sportplätze“ anzubieten. Damals habe sich der Fachausschuss nicht in der Lage gesehen, auf Basis der Sitzungsvorlage der Verwaltung eine Empfehlung für oder gegen einen Kunstrasenplatz abzugeben, erinnert sich Ratsherr Jens-Peter Hennken (CDW) an die Diskussion Ende 2019. „Es fehlten zu viele Informationen, insbesondere zu den Auswirkungen auf Klima und Umwelt sowie den Folgekosten.“

Es sei nachvollziehbar, dass insbesondere die Sportler ungeduldig warten und mit der Initiative der Unternehmen ein gewisser Druck auf Politik und Verwaltung ausgeübt werde, so Henken. Es sei allerdings die Absicht aller im STSK vertretenden Mitglieder gewesen, die Entscheidung über einen Kunstrasenplatz auf Fachinformationen und Empfehlungen zu der Herangehensweise in der Bau- und Betriebsphase zu stützen.

Hennken hinterfragt zudem, warum es bis jetzt keine öffentliche Info-Veranstaltung gab. Ufferfilge verweist auf ein Gesamtkonzept für alle Sportstätten, das erst einmal erstellt werden sollte. Auf das wird man aber noch lange warten müssen. Im Haushalt für 2021 ist kein Geld dafür eingestellt.  bor

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