Auch Leichtathletikanlage und Flutlicht geplant

Kunstrasenplatz im Krandel: Ausschuss berät Antrag

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Der Platz im Krandelstadion wird nur für Punktspiele genutzt. Ein Kunstrasenplatz wäre eine Ergänzung.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Die CDU in Wildeshausen bezieht sich auf einen vertagten Antrag der UWG aus dem Jahr 2014 und beantragt nun die Planung sowie den Bau eines Kunstrasenplatzes im Krandel. Neben einem 70 mal 105 Meter großen Fußballplatz sollen Leichtathletikanlagen mit Laufbahn, Weitsprunggrube sowie ein Kugelstoßplatz entstehen. Auch gewünscht sind eine neue Boule-Anlage sowie Flutlichtmasten.

Die Bedarfsanalyse und erste Planungsmaßnahmen wurden bereits von der Krandelverwaltung eingeleitet. Die Machbarkeitsstudie sowie mögliche Umsetzungsvarian-ten sollen in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Fremdenverkehr, Sport und Kultur am Donnerstag, 17. August, vorgestellt und dann weiter beraten werden.

Auch Sanitäranlagen stehen auf dem Plan

„Die Notwendigkeit für den Bau eines Kunstrasenplatzes im Krandel wurde bei der Behandlung des UWG-Antrages im Oktober 2014 und der Bereitstellung von Haushaltsmitteln für die notwendigen Bodenproben von der Politik festgestellt“, begründet CDU-Fraktionsvorsitzender und Krandelverwalter Wolfgang Sasse den neuen Antrag. Aus seiner Sicht sei nun der Zeitpunkt für die Umsetzung gekommen, zumal durch die reduzierte Kreisumlage, Steuer-Mehreinnahmen sowie Zuschüsse, beispielsweise vom Landessportbund, die notwendigen Haushaltsmittel bereitgestellt werden könnten. 

Als zu veranschlagende Summe wurden vor drei Jahren bis zu 600.000 Euro genannt. Die UWG hatte damals darauf verwiesen, dass es gerade im Winterhalbjahr oft zu Spiel- und Trainingsausfällen im Krandel kommt. Immerhin benötigen mehr als 30 Mannschaften des VfL Wittekind die Anlage mit einem Hauptspielfeld im Stadion, das nur für Punktspiele genutzt wird. Dazu kommen zwei Trainings- und Spielplätze mit Flutlicht sowie zwei weitere Trainingsplätze.

Sollte ein Kunstrasenplatz tatsächlich realisiert werden, müssten aber auch Sanitäranlagen entsprechend der gesetzlichen Vorgaben sowie Einstellmöglichkeiten für Pflegegeräte gebaut werden. Zudem sei eine neue und verbesserte Ausschilderung fällig. Die Verwaltung empfiehlt dem Ausschuss, im Fall einer positiven Beschlussfassung zu versuchen, die Maßnahme über den VfL Wittekind gegen Kostenerstattung abzuwickeln. So könnten besser Sponsoringleistungen und Fördermittel eingeworben werden, teilt die Verwaltung mit.

dr

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