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Kulturfest „SpielArt“ startet in die zweite Runde

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Von: Leif Rullhusen

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Das Veranstaltungstrio und sein Unterstützerteam.
Beste Laune beim Veranstaltungstrio und seinem Unterstützerteam (v.l.): Justyna Owczarek (Landkreis Oldenburg), Andreas Bartl, Lisa Rinne, Birte Hogeback (Stadt Wildeshausen), Anke Rinne, Hendrik Müller (Gemeinde Wardenburg), Stephanie Abke (EWE-Stiftung) und Marina Franz (Gemeinde Hatten). © Rullhusen, Leif

Nach einer erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr geht das Kulturfest „SpielArt“ geht erneut an den Start. Die vierteilige Tournee beginnt am 18. Juni in Großenkneten.

Wildeshausen – Das Kulturfest „SpielArt“ geht nach erfolgreicher Premiere im vergangenen Jahr nun erneut an den Start. „Wir haben es geschafft, eine zweite Runde zu organisieren. Die Finanzierung und das Programm stehen“, freut sich Veranstalter Andreas Bartl. Gemeinsam mit Lisa Rinne hat er die Idee zu der Veranstaltung entwickelt und umgesetzt. Als „Circus unARTiq“ sind die beiden Großenkneter sonst auf den Bühnen der Welt zuhause. Zusammen mit Lisas Mutter Anke stellen sie nun erneut das Festival „SpielArt“ auf die Beine.

Zahlreiche Unterstützer

Am Dienstag präsentierte das Trio gemeinsam mit allen Beteiligten die aktuelle Auflage im Wildeshauser Stadtpark Burgwiese vor. Unterstützung bekommen die Künstler von dem Landkreis Oldenburg, der Stadt Wildeshausen, den Gemeinden Hatten, Wardenburg und Gro-ßenkneten sowie von der EWE-Stiftung. Zudem sind verschiedene lokale Vereine mit im Boot.

Komplett neues Programm

Los geht die „SpielArt“-Tournee am Samstag, 18. Juni, in Großenkneten. Am folgenden Tag baut das Kulturfestival seine Bühne auf dem Gelände der „Alten Ziegelei“ in Wardenburg auf, am Sonntag, 17. Juli, in Hatten und am 31. Juli in Wildeshausen im Stadtpark Burgwiese. Organisatorisch sei vieles gleich geblieben, erklärt Bartl. „Aber das Programm ist komplett neu.“ Es unterscheidet sich auch von Veranstaltung zu Veranstaltung. Geblieben ist allerdings die Kombination von lokalen und internationalen Künstlern. Auch Bartl und Lisa Rinne werden wie im vergangenen Jahr zwei Mal auf der Bühne zu sehen sein. Sie präsentieren in Hatten und Wildeshausen ihre neue Nummer „CurtainCall“. Mit und an einem achteinhalb Meter hohen und sieben Meter breiten Vorhang zeigt das Duo „Circus unARTiq“ Zirkustechniken wie Mastakrobatik und Akrobatik am schwingenden Trapez. Moderne elektronische Sounds und Livemusik begleiten die Aufführung.

„Die Herde von Maschinenwesen“
Skurril: „Die Herde von Maschinenwesen“. © Birgit Bode

Akrobatik, Kunst und Theater

Darüber hinaus wird das finnisch-südafrikanische Artistinnentrio „Wise Fools“ Luftakrobatik auf dem Triple-Trapez und dem Schwungseil zeigen. „Die Herde von Maschinenwesen“ kombiniert Kunstinstallationen mit mobilem Theater. Aus alten Fahrradteilen baute eine Gruppe Münchner Künstler skurrile, sich selbst bewegende Stahlwesen, die an eine Herde Vieh erinnern. Angetrieben werden ihre Metallbeine über Ritzel und Fahrradketten. Verwegen gekleidete Hirten versuchen, die Herde auf Kurs zu halten. Über diese Acts hinaus dürfen sich die Besucher unter anderem auf Jonglage und Akrobatik mit „Spot the Drop“, das Stelzen- und Maskentheater „Die Waldwesen“, die Partnerakrobatik „Zinzi & Evertjan“ sowie die lokalen Gruppen „Green Spirits“ und „Circus Sternchen“ freuen.

Das Trio „Wise Fools“.
Das Trio „Wise Fools“. © Bjorn Leus

Wer sich genauer über das Festival informieren möchte, wird unter www.spielart-geest.de fündig. Dort sind neben den Terminen auch die einzelnen Programme für jedes der vier Festivals zu finden. Aussagen zu coronabedingten Einschränkungen machen die Organisatoren noch nicht. „Darüber werden wir kurzfristig informieren“, erläutert Lisa Rinne. Grundsätzlich würden die dann geltenden Verordnungen angewendet. Einlassbeschränkungen in Form von Eintrittspreisen werde es in Absprache mit den Partnern vor Ort geben. Dort, wo aufgrund des begrenzten Platzangebotes die Besucherzahl beschränkt werden muss, werde ein „niederschwelliger Eintritt“ erhoben, so Bartl. „Das Festival in Wildeshausen ist definitiv kostenlos“, versicherte die bei der Stadt für das Kulturprogramm verantwortliche Birte Hogeback bereits am Dienstag.

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