Ausstellung wird eröffnet

Kulinarischer Exkurs und ganz viel Kunst im Kreishaus

In einem der Workshops ging es um Lieblingsplätze. Das Foto zeigt Ulrike Oemisch vom Zentrum Prinzhöfte.

Wildeshausen - Das Foyer des Kreishauses in Wildeshausen steht bald ganz im Zeichen des „(Bio)Diversitätskorridors im Landkreis Oldenburg“. Dahinter verbirgt sich ein Projekt, das sich seit drei Monaten unter verschiedenen Aspekten mit Strategien für Nachhaltigkeit beschäftigt.

Landrat Carsten Harings wird eine dazugehörige Ausstellung am Montag, 18. September, ab 18 Uhr eröffnen. Die Präsentation soll eine Zwischenbilanz der bisherigen Arbeit ziehen, über weitere Aktionen informieren sowie zum Mitmachen und Mitgestalten einladen. In die künstlerischen Komponenten dieses „Social-LandArt“-Projekts, wie es in einer Pressemitteilung des Landkreises heißt, führt Jürgen Weichardt ein, Künstlerin Insa Winkler aus Hude stellt Gedanken zum Begriff „(Bio)Diversitätskorridor“ vor, und Kulturaktivistin Jaana Prüss aus Berlin unternimmt einen kulinarischen Exkurs am Küchenmobil.

Winkler hatte das derzeit laufende Projekt mit dem Verein „artecology_network“ gestartet. „Der Diversitätskorridor versteht sich als ein offener, individueller Bewegungsraum für einen partizipativen Prozess, um die Vielfalt der Natur für eine nachhaltige Zukunft zu sichern. Er ist eine künstlerische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld zwischen individueller und agrarischer Landnutzung sowie dem Naturschutz im Landkreis“, heißt es in der Mitteilung weiter. Das künstlerische Programm umfasst zwölf Projekte mit drei Schwerpunkten: gemeinsam beobachten, bewahren und formen.

Der Verein „artecology_network“ ist ein Zusammenschluss von Künstlern und Wissenschaftlern aus ganz Deutschland mit Sitz in Hude. Ein Ziel ist es, der Bevölkerung Umweltthemen und Denkanstöße zu Nachhaltigkeit durch „Umweltkunst“ zu vermitteln. Mit diversen Veranstaltungsformaten werden verschiedene Zielgruppen mobilisiert, die an einem nachbarschaftlichen Wissensaustausch teilhaben.

Weitere Partner des Projekts sind Lehrende und Studenten der Leuphana-Universität Lüneburg, die über das Verhältnis von Mensch und Natur sowie Ernährung und Energie in der transdisziplinären Fallstudie „Leverage Points for Sustainability Transformation“ forschen. Zudem gibt es vielfältige Kooperationen im Landkreis Oldenburg, unter anderem mit dem Naturpark Wildeshauser Geest, der Ländlichen Erwachsenenbildung, dem Kreislandvolk, den Gemeinden, der Unteren Naturschutzbehörde und der Klimaschutzbeauftragten.

Die Präsentation kann bis einschließlich 6. Oktober während der Öffnungszeiten des Kreishauses – montags bis mittwochs von 8 bis 17 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr – besucht werden.

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