„Kochen über den Tellerrand“: Gerichte aus einem halben Dutzend Nationen

Kulinarische Reise in Wildeshausen führt durch mehrere Länder

Am Büfett gab es reichlich Essen auf die Teller. Die Auswahl reichte vom polnischen Gemüsesalat bis hin zu arabischem Sish Kebab.

Wildeshausen - Eine kulinarische Reise durch mehrere Länder erlebten am Sonntagabend die Gäste im „Alten Amtshaus“ in Wildeshausen. Frauen und Männer aus mehr als einem halben Dutzend Länder hatten von mittags bis abends geschnippelt, gedünstet und gekocht.

Herausgekommen war ein Büfett, das vom polnischen Gemüsesalat bis hin zu arabischem Sish Kebab reichte. Geschafft nahm Imke Schmidt vom Präventionsrat der Stadt Wildeshausen an einem der Tische vor dem Restaurant Platz. Quasi ohne Pause hätte die Gruppe gewerkelt, sagte sie etwas erschöpft. Etwa 15 Köche, davon eine Handvoll Männer, waren zu der Veranstaltung „Kochen über den Tellerrand“ des Arbeitskreises Integration gekommen. „Optisch gefällt mir der Bulgursalat am besten“, meinte Schmidt, die nicht lange herumsaß, sondern wie die anderen Gäste den Weg zum Büfett einschlug.

Laut Schmidt lagen 70 Reservierungen für den Abend vor. Die Gäste mussten 21 Euro für die große Auswahl zahlen, die sich auf einem langen Tisch erstreckte. Wer wollte, konnte einen Hefter mit den Rezepten mit nach Hause nehmen und die Gerichte nachkochen. Dabei müsste eigentlich für jeden etwas dabei gewesen sein. Die Bandbreite reichte vom eher einfachen türkischen Möhrensalat (ein Kilogramm Möhren, eine Knoblauchzehe, 500 Gramm Naturjoghurt, ein Esslöffel getrocknete Pfefferminze und zwei Esslöffel Pflanzenöl) bis hin zu deutlich komplizierteren Gerichten wie Reis mit Lamm, Karotten und Rosinen (Kabile Palau), für das 15 Zutaten nötig waren. 

Teil der Interkulturellen Woche

Und erst der polnische Gemüsesalat (Salatka jarzynowa). Schmidt bekam große Augen, als sie von den großen Mengen an Äpfeln, Karotten und Kartoffeln erzählte, die für das Gericht geschnippelt werden mussten. Gelohnt hatte es sich in jedem Fall, die Gerichte rochen nicht nur schmackhaft, sondern waren auch schön angerichtet.

Die Veranstaltung war Teil der Interkulturellen Woche, die noch bis Sonnabend diverse Angebote in der Kreisstadt bereithält. Ob das „Kochen über den Tellerrand“ auch im kommenden Jahr stattfindet, vermochte Schmidt am Sonntag noch nicht zu sagen. „Die Veranstaltung hat großen Anklang gefunden“, meinte sie. Die Nationalitäten hätten in der Regel gemeinsam gekocht. „Uns hat es allen Spaß gemacht.“ 

bor

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