Sanierung beendet:

Pionierbrücke freigegeben

Bürgermeister Jens Kuraschinski (l.) und Bauderzernent Manfred Meyer auf der Pionierbrücke.
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Bürgermeister Jens Kuraschinski (l.) und Bauderzernent Manfred Meyer gaben die Brücke frei.

Die Pionierbrücke über die Hunte in Wildeshausen ist jetzt wieder offen für Fußgänger und Radfahrer.

Bürgermeister Jens Kuraschinski und Baudezernent Manfred Meyer haben die Pionierbrücke zwischen Rövekampstraße und Nieberdingweg/Marschweg am Freitagmorgen offiziell zur Nutzung freigegeben. Die Sanierung der Überwegung hatte im September mit dem Ab- und Ausbau der alten Stahlkonstruktion begonnen. Die vorhandenen Stahlträger konnten dabei aufgearbeitet und wiederverwendet werden. Sie wurden Anfang Dezember erneut verbaut und durch eine Brückenoberkonstruktion ergänzt. „Durch den breiteren Oberbau ist nunmehr ein beidseitiges Befahren möglich“, so die Stadt in einer Pressemitteilung. Der Wiederaufbau der Brücke schließt die viel genutzte Verbindung zwischen dem Katenbäker Berg, der Innenstadt und dem Schulzentrum.

Ursprüngliche Nachricht vom 7. September:

Die Pionierbrücke zwischen Rövekampstraße und Nieberdingweg/Marschweg in Wildeshausen soll bis zum 4. Dezember zum Teil abgerissen und dann erneuert werden.

Zwar war die im Jahr 1963 gebaute und 1987 erneuerte Brücke am Montagvormittag noch befahrbar (unser Foto), doch ist eine Demontage des kompletten Oberbaus geplant. Zugleich soll die Brücke verbreitert werden. Sind es bislang 1,6 Meter, werden es ab Dezember 2,5 Meter sein, um den Begegnungsverkehr von Radfahrern zu ermöglichen. Die neue Metallkonstruktion mit GfK-Bohlenbelag kostet rund 219 000 Euro. Der glasfaserverstärkte Kunststoff gilt als dauerhaft und witterungsbeständig.

Die Ankündigung der Sperrung und der Baumaßnahme sorgte beim fraktionslosen Wildeshauser Ratsherr Karl Schulze Temming-Hanhoff für einige Verwunderung. Er schrieb einen Brief an Bürgermeister Jens Kuraschinski und fragte nach, wer wann die Erneuerung und Verbreiterung der Brücke beschlossen hat. Zudem möchte er wissen, warum die Umsetzung der Maßnahme nicht den städtischen Gremien vorgestellt wurde, „zumal es sich sicherlich um keine Routineangelegenheit der Verwaltung handelt“.

Radfahrer und Fußgänger aus Richtung Katenbäker Berg müssen nun den Marschweg in Richtung Stadt nehmen, um auf der Melkerbrücke die Hunte zu überqueren. Diese Umleitung gilt auch umgekehrt und betrifft einige Schüler.

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