Verein „Brücke“ baut Schutzhütte für Kindergarten „Pusteblume“

Krippenkinder spielen auf neuem Außengelände

Begeistert: Die Erzieherinnen freuen sich zusammen mit den Verantwortlichen über den neu gestalteten Außenbereich der Kinderkrippe. Foto: dr

Wildeshausen – Die Krippenkinder des Stadtkindergartens „Pusteblume“ in Wildeshausen können sich über ein komplett umgestaltetes Außengelände freuen. Am Dienstag wurde das Projekt zusammen mit Bürgermeister Jens Kuraschinski vorgestellt. Schon im Herbst vergangenen Jahres waren die Erdarbeiten abgeschlossen gewesen. Nun wurde eine Hütte aufgebaut, ein Matschbereich angelegt, und die Kinder können die umgestaltete Terrasse bei Sonnenschein genießen.

Rund 22 000 Euro hat die Stadt für das Projekt zur Verfügung gestellt. Gut angelegtes Geld, findet Kuraschinski. „Es ist richtig toll geworden“, so der Bürgermeister. Die Hütte wurde ebenso wie andere Holzarbeiten vom Verein „Brücke“ mit Sitz in Delmenhorst und Wildeshausen erledigt. Dort sind junge Straffällige im Rahmen von vom Gericht auferlegten Arbeitsstunden tätig.

Die Holzelemente wurden in der Werkstatt in Delmenhorst gefertigt. Die Montage vor Ort übernahmen wegen der Corona-Einschränkungen Torsten von Speulda und Gerold Zimmermann, die bei der „Brücke“ die Holzwerkstatt leiten.

„Wir hatten uns eine individuelle Gestaltung gewünscht“, berichtete Merle Leberecht, Leiterin der Krippengruppe. So habe man beispielsweise die Holzhütte zusammen mit den „Brücke“-Leuten entworfen. Die Krippe verfolgt ihren Angaben zufolge einen pädagogischen Ansatz, der alle Sinne der Kinder fördern und fordern soll. „Die Eltern schicken uns die Jungen und Mädchen ganz bewusst, weil sie wissen, wie wir hier arbeiten“, so Lebe-recht. „Die Kinder sind viel draußen. Wir legen Beete an, pflanzen und ernten.“ In den vergangenen Jahren sei die offene Schutzhütte so marode gewesen, dass sie nicht mehr genutzt werden konnte. Nun könnten sich die Krippenkinder bei schlechtem Wetter dort unterstellen.

Für den Verein „Brücke“ ist es sehr sinnvoll, Projekte zu verfolgen, die später auch vernünftig genutzt werden können. Geschäftsführerin Sandra Schier überzeugte sich vor Ort, dass die Arbeit gelungen ist. Und auch Woldemar Schilberg, Mitglied im Vorstand der „Brücke“ sowie engagiert im Förderverein des Stadtkindergartens, zeigte sich begeistert von der Umgestaltung der Außenanlage. So gibt es dort jetzt einen neuen Sandkasten, Hochbeete und verschiedene Untergründe, damit die Kinder den Unterschied zwischen Matsch, Sand, Lehm oder Erde unmittelbar erfahren.  dr

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