Mehr als 200 Teilnehmer bei Beschäftigten-Gesundheitswoche der Verwaltung

Kreismitarbeiter kommen ins Schwitzen

Personalchef Carsten Sünramm hat sich auf ein „Pedalo-Federbrett“ gewagt. Landrat Carsten Harings sowie Christian Mesenbrink (Barmer GEK) und Dieter Lammers (von links, Gemeinde-Unfallversicherungsverband Oldenburg) behalten alles im Auge. - Foto: bor

Wildeshausen - Wildeshausen - Frei nach dem Motto „Ein Wegweiser geht ja auch nicht in die Richtung, in die er zeigt“ geht Landrat Carsten Harings bei der Beschäftigten-Gesundheitswoche nicht mit gutem Beispiel voran. Aus Termingründen, versicherte er am Mittwoch glaubhaft, nehme er nicht an den Angeboten teil. Das schreckt seine Kollegen allerdings nicht ab, was ganz im Sinne von Harings ist.

Mehr als 200 Verwaltungsmitarbeiter nehmen in diesen Tagen an der Gesundheitswoche teil. Dazu steht neben etlichen sportlichen Angeboten wie Tai Chi, Bauch- und Rückentraining, Zumba, Nordic Walking oder Heigln auch das Thema Ernährung mit „Fit Foot statt Fast Food“ auf dem Plan. Der Workshop biete fitmachende und genussreiche Ideen für den Arbeitsplatz, Sport und Freizeit, teilte der Landkreis mit. Ein Vortrag zum Thema Fasten zeige auf, wie Ernährung und Lebensweise verändert werden können. Weitere Angebote sind Vorträge sowie Workshops zu den Themen Depression, Stressbewältigung, Augentraining, Wechseljahre, Osteopathie und Nackenprobleme.

Alle zwei Jahre erhalten die Kreismitarbeiter die Gelegenheit, eine Woche an ihrer Gesundheit zu arbeiten. Sie könnten so viele Kurse buchen, wie sie wollten, solange die Bearbeitung des Publikumsverkehrs gewährleistet sei, so Harings. In seinen Augen ist das 2004 zum ersten Mal gestartete Angebot sowohl für die Mitarbeiter gut, weil sie Sport treiben, als auch für den Landkreis. Denn die Woche dient auch als Prävention gegen typische Bürokrankheiten wie Rückenschmerzen oder psychische Probleme.

Um dabei für die Mitarbeiter passgenaue Angebote zu schneidern, holt sich der Landkreis bei jeder Beschäftigten-Gesundheitswoche Unterstützung von den Krankenkassen ins Haus. In diesem Jahr sind es die Barmer GEK und der Gemeinde-Unfallversicherungsverband Oldenburg (GUV).

Der Geschäftsführer der Wildeshauser Barmer-Zweigstelle, Christian Mesenbrink, informierte, dass die Ausfalltage durch schwere psychische Probleme die durch physische Erkrankungen mittlerweile überträfen.

Dieter Lammers vom GUV verwies darauf, dass sein Verband ein hohes Interesse an Prävention habe. Die Rückengesundheit sei nach wie vor ein ganz großes Thema, sagte er.

Bei der genauen Durchsicht des Programms fand Harings dann doch einen für ihn interessanten Vortrag am Freitag. „Wie viel Schokolade braucht mein Gehirn?“, hatte der Landrat entdeckt. „Da muss ich nochmal in meinen Terminkalender gucken“, sagte er mit einem Grinsen.

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